Traurig und schön zugleich

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cressida Avatar

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Marissa wächst mit ihrer besten Freundin Arielle auf einer kleinen abgelegenen thailändischen Insel auf. Ihr Vater arbeitet in einem meeresbiologischen Forschungsprojekt und so ist ihre Kindheit und Jugend geprägt von abenteuerlichen Tauchgängen mit Mantarochen.
Heute lebt Marissa in New York, während der Sturm Sandy über der Stadt hereinzubrechen droht, aber das ist nicht die erste Naturkatastrophe, die Marissa in ihrem Leben erlebt hat….

Zwei Zeitstränge werden miteinander verwoben, manchmal weiß man selbst nicht ganz, ob es Vergangenheit oder Gegenwart ist, aber genau das passt ganz wunderbar zu dieser Geschichte und zu dem, was die Hauptfigur Marissa durchlebt. Sehr gefühlvoll und mit (meeres-)biologischen Beobachtungen gespickt hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Freundschaft, Verlust und Verarbeitung stehen im Mittelpunkt. Und gleichzeitig wird das Meer und die Natur eindrücklich geschildert.

Gewünscht hätte ich mir eine kurze Trigger-Warnung zu Beginn: Tod, Naturkatastrophen, sehr graphische Beschreibungen davon wie Menschen sterben etc.

Das Buch ist sehr besonders und hat mich absolut abtauchen lassen. Ich habe es gerne gelesen. Ich würde empfehlen vorher in die ersten 20 Seiten reinzulesen, um herauszufinden, ob es gefallen könnte.