Über Freundschaft und die Elemente
Tara Menons „Unter Wasser“ verwebt zwei Zeitebenen: Das unbeschwerte Leben an der thailändischen Küste und die Zeit nach dem verheerenden Tsunami 2004, der die Leben der Protagonistinnen Marissa und Arielle für immer verändert hat. Menon erzählt von einer tiefen Freundschaft, die durch ein kollektives Trauma auf eine harte Probe gestellt wird, und von dem langen, schmerzhaften Weg der Heilung.
Das Cover ist ein wahrer Blickfang. Die fließenden, fast schon abstrakten Blautöne wirken einerseits beruhigend, strahlen aber durch die Tiefe der Farbschichten auch etwas Bedrohliches aus. Es spiegelt das zentrale Motiv des Buches wider: Das Wasser als Lebensquell, aber auch als zerstörerische Kraft. Das Design wirkt edel und modern, was dem anspruchsvollen literarischen Inhalt absolut gerecht wird.
Der Schreibstil von Tara Menon ist von einer beeindruckenden Intensität geprägt. Sie schreibt klar, ungeschönt und verzichtet auf unnötiges Pathos, was die emotionalen Szenen umso wirkungsvoller macht. Besonders stark ist ihre Fähigkeit, die psychischen Folgen von posttraumatischen Belastungsstörungen greifbar zu machen. Die atmosphärischen Beschreibungen Thailands und später der kühlen Distanz in New York erzeugen ein starkes Kopfkino.
Ein kleiner Abzug in der Bewertung erfolgt lediglich aufgrund einiger Zeitsprünge, die ein sehr aufmerksames Lesen erfordern, um den Faden nicht zu verlieren.
Das Cover ist ein wahrer Blickfang. Die fließenden, fast schon abstrakten Blautöne wirken einerseits beruhigend, strahlen aber durch die Tiefe der Farbschichten auch etwas Bedrohliches aus. Es spiegelt das zentrale Motiv des Buches wider: Das Wasser als Lebensquell, aber auch als zerstörerische Kraft. Das Design wirkt edel und modern, was dem anspruchsvollen literarischen Inhalt absolut gerecht wird.
Der Schreibstil von Tara Menon ist von einer beeindruckenden Intensität geprägt. Sie schreibt klar, ungeschönt und verzichtet auf unnötiges Pathos, was die emotionalen Szenen umso wirkungsvoller macht. Besonders stark ist ihre Fähigkeit, die psychischen Folgen von posttraumatischen Belastungsstörungen greifbar zu machen. Die atmosphärischen Beschreibungen Thailands und später der kühlen Distanz in New York erzeugen ein starkes Kopfkino.
Ein kleiner Abzug in der Bewertung erfolgt lediglich aufgrund einiger Zeitsprünge, die ein sehr aufmerksames Lesen erfordern, um den Faden nicht zu verlieren.