Unter Wasser und unter die Haut

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
ginger Avatar

Von

Der 26. Dezember 2004 war für die Welt ein Schock, so auch für Marissa, die bei dieser Katastrophe ihre Freundin Arielle verloren hat und auch Jahre später noch in ihrer Trauer gefangen ist.
Als Marissa mit sechs Jahren ihre Mutter verliert, geht ihr Vater mit ihr nach Thailand. Dort freundet sie sich mit Arielle an. Gemeinsam lernen sie die Natur kennen, schwimmen und tauchen mit Mantas im Paradies. Dort, wo andere Urlaub machen, werden sie langsam erwachsen. Und dann kommt der Tsunami.
Acht Jahre später ist Marissa in New York, sie hatte Thailand direkt nach dem Unglück verlassen und nun bahnt sich ein neues Unglück an: Sturm Sandy versetzt die Millionenstadt in den Ausnahmezustand. Während die Ereignisse der Tsunamiwellen minutiös erzählt werden und sehr viele Rückblenden, sammelt man sehr viele Informationen zur Natur und insbesondere Wasserwelt an. Die zweite Erzählebene bleibt dagegen weniger greifbar, was gegebenenfalls von der Autorin bezweckt ist. Trauer und Traumata sind diffus und folgen selten dem Lehrbuch.
Bildhaft in der Sprache, wird die Naturkatastrophe konkret und regt zum Nachdenken an.