Verlust und Trauer

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linda.konig12 Avatar

Von

„Unter Wasser“
von Tara Menon

In einer Übersetzung von Simone Jakob

„Unter Wasser“…und ich habe mit einem Urlaubsbuch gerechnet, Geschichten vom Meer, der Unterwasserwelt… in Thailand.
In Thailand? Dezember 2004?

„Selbst Wochen danach hatte ich immer, wenn ich schluckte, den Geschmack des Meeres im Mund.“

Es ist dann irgendwie auch eine Geschichte über einen Urlaubsort und über das Meer und die Kraft der Wellen.
Die Geschichte spielt im Dezember 2004 in Thailand. Arielle und Marissa kennen sich seit ihrer Kindheit und sind unzertrennlich.
Sie tauchen, schwimmen und lernen viel über das Meer. Marissas Vater arbeitet dort als Meeresbiologe. Arielles Eltern haben ein Hotel, in dem die Mädchen viel Zeit verbringen.
Doch dann kommt die Welle…

Tara Menon beschreibt all die Schönheit dieses Ortes, die Farben, Gerüche und all das wundervolle, was die Menschen dazu bringt, dort ihren Urlaub verbringen zu wollen. Und sie beschreibt von den grausamen Momenten der Zerstörung, den vielen Toten und der Suche nach den Vermissten.
Furchtbar und ich habe manche Seiten nur überfliegen können, weil es mir einfach zu sehr geschmerzt hat.

Parallel erzählt sie von Marissa, 2012 in New York. Ein Hurrikan kündigt sich an und die Menschen bereiten sich auf den Sturm vor.
Decken sich ein und machen für sich allein all die Vorbereitungen, die sie dann hoffentlich schützen können.

Diese Geschichte hat mich stellenweise sehr erschüttert und auch zwischendurch immer wieder im Alltag verfolgt. Und wären da nicht die wunderschönen anderen, farbenfrohen und schönen Erzählungen, hätte ich es nicht ausgehalten.
Und genau diesen Kontrast macht es aus und ist womöglich auch genau das, was ich fühlen soll.
Das ist der Autorin sehr gut gelungen.