Wenn Paradies und Hölle dicht beieinander liegen.
Der Klappentext mag vermuten lassen, es ist ein durch und durch "unruhiger" Roman. Aber nein, in Wirklichkeit ist es eher eine stille Geschichte, mit viel Dramatik. Der eigentliche Hauptakteur das Meer ist dabei stets präsent. Wunderschön, Wunder beherbergend, doch auch zerstörerisch, tödlich und Seelen zerreißend. Die Hauptprotagonistin Marissa bekommt dies selbst zu spüren, als sie ihre beste Freundin Arielle an das Meer verliert. Acht Jahre später, sieht sie sich in New York abermals mit einer Naturkatastrophe konfrontiert. Eine Geschichte über eine Kindheit im Paradies auf Erden, über die "Vertreibung" aus selbigen, über die Natur in all ihrer Schönheit und Grausamkeit, über Tod, Trauer und das Leben mit den Dämonen eines Traumas.
Ein sehr schöner, einfach gehaltener aber dennoch intensiver Schreibstil lässt die Geschichte eine ganze Weile nachhallen. Dies gehört für mich zu einem guten Buch dazu, es nicht gleich wieder gedanklich zu verlieren.
Das Cover finde ich sehr gelungen, der ambivalente Ausdruck des Bildes. Die Wellen laden ein sich (gedanklich) in das wunderbare Blau zu stürzen und warnen doch gleichzeitig vor den Gefahren, welche darin lauern. Fazit: absolute Leseempfehlung.
Ein sehr schöner, einfach gehaltener aber dennoch intensiver Schreibstil lässt die Geschichte eine ganze Weile nachhallen. Dies gehört für mich zu einem guten Buch dazu, es nicht gleich wieder gedanklich zu verlieren.
Das Cover finde ich sehr gelungen, der ambivalente Ausdruck des Bildes. Die Wellen laden ein sich (gedanklich) in das wunderbare Blau zu stürzen und warnen doch gleichzeitig vor den Gefahren, welche darin lauern. Fazit: absolute Leseempfehlung.