Zwischen Meeresrauschen und Erinnerungen verliert sich die Geschichte
In "Unter Wasser" erzählt Tara Menon die Geschichte von Marissa, die nach dem Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater nach Thailand zieht und dort eine enge Freundschaft zu Arielle aufbaut. Zwischen Meeresrauschen und Korallenriffen entsteht eine intensive Verbindung. Bis eine Naturkatastrophe alles verändert und Marissa Jahre später in New York mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und hatte dabei stellenweise Schwierigkeiten mit den Wechseln zwischen den Zeitebenen. Für mich hätte die Geschichte an manchen Stellen etwas klarer und stringenter erzählt sein dürfen. Gerade zu Beginn habe ich relativ lange gebraucht, um richtig in die Handlung hineinzufinden. Besonders spannend fand ich dann den letzten Teil des Buches rund um die Katastrophe und deren Auswirkungen. Dort entwickelte die Geschichte für mich endlich die Intensität, die ich mir bereits früher erhofft hatte. Davor plätscherte die Handlung für mein Empfinden etwas zu lange vor sich hin.
Auch die vielen Beschreibungen rund um Meeresbiologie und Tierwelt waren nicht immer ganz mein Thema. Wer sich dafür begeistert, wird daran vermutlich deutlich mehr Freude haben, für mich war es stellenweise etwas zu ausführlich und dadurch etwas langatmig. Die Figuren blieben für mich insgesamt eher auf Distanz, wodurch mir die emotionale Verbindung etwas gefehlt hat. Manche Hintergründe und Details hätte ich gerne noch ausführlicher kennengelernt, um stärker mitzufühlen.
Alles in allem ist „Unter Wasser“ ein Roman mit starken Naturbildern und einem intensiven letzten Drittel, der mich insgesamt aber etwas zwiegespalten zurückgelassen hat.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und hatte dabei stellenweise Schwierigkeiten mit den Wechseln zwischen den Zeitebenen. Für mich hätte die Geschichte an manchen Stellen etwas klarer und stringenter erzählt sein dürfen. Gerade zu Beginn habe ich relativ lange gebraucht, um richtig in die Handlung hineinzufinden. Besonders spannend fand ich dann den letzten Teil des Buches rund um die Katastrophe und deren Auswirkungen. Dort entwickelte die Geschichte für mich endlich die Intensität, die ich mir bereits früher erhofft hatte. Davor plätscherte die Handlung für mein Empfinden etwas zu lange vor sich hin.
Auch die vielen Beschreibungen rund um Meeresbiologie und Tierwelt waren nicht immer ganz mein Thema. Wer sich dafür begeistert, wird daran vermutlich deutlich mehr Freude haben, für mich war es stellenweise etwas zu ausführlich und dadurch etwas langatmig. Die Figuren blieben für mich insgesamt eher auf Distanz, wodurch mir die emotionale Verbindung etwas gefehlt hat. Manche Hintergründe und Details hätte ich gerne noch ausführlicher kennengelernt, um stärker mitzufühlen.
Alles in allem ist „Unter Wasser“ ein Roman mit starken Naturbildern und einem intensiven letzten Drittel, der mich insgesamt aber etwas zwiegespalten zurückgelassen hat.