Zwischen Unterwassertraum und Katastrophe

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Marissa und Arielle sind beste Freundinnen. Die eine Tochter eines Meeresbiologen, die andere Tochter eines Hotelbesitzers, der eine Thai geheiratet hat. Ohne Probleme vervollständigen die beiden Mädchen die Sätze der anderen, können einander allein durch Blicke lesen. Sie besuchen in Phuket gemeinsam die Schule, verbringen jede freie Minute im Meer: unter Wasser, zwischen Fischen und blauen Wellen. Phuket ist nämlich nicht nur eine Touristenhochburg, es ist auch ein Paradies für Taucher:innen mit seinen Korallenriffen, den Mantarochen und der bunten Tierwelt. Doch die große Leidenschaft der Mädchen, das Meer, wird das Schicksal der beiden auf unerwartete Weise prägen, denn am 26. Dezember 2004 ändert sich schlagartig alles…

Tara Menon hat mit ‘Unter Wasser’ einen packenden, atmosphärischen Roman über Thailands Inselwelt und den Tsunami von 2004 geschrieben (das erwähne ich an dieser Stelle explizit, auch wenn es als Spoiler aufgefasst werden könnte, weil die Darstellung tatsächlich nicht ohne ist und für manche vielleicht zu belastend). Im Vordergrund stehen aber Freundschaft und Trauer, die Faszination für das Meer und seine Lebewesen. Ein Buch, in dem auf vergleichsweise niedriger Seitenzahl eine Vielfalt an Themen verwoben wird und das ich unglaublich gern gelesen habe!