Eine neue Fae Geschichte aber mit Portenzial?

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chemikerin Avatar

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Als ich gesehen habe, dass King of Ravens wieder eine Fae-Geschichte ist, war mein erster Gedanke ehrlich gesagt ein kleines: „Ah ja, natürlich. Fae. Schon wieder.“ Gefühlt kommt man momentan an attraktiven, gefährlichen Fae-Männern ja kaum noch vorbei. Dementsprechend war ich am Anfang eher vorsichtig und hatte ein bisschen Angst, dass mich einfach die nächste Variante einer Geschichte erwartet, die ich so oder ähnlich schon fünfmal gelesen habe.

Aber leider (oder vielleicht zum Glück) hat mich die Leseprobe dann doch ziemlich schnell neugierig gemacht. Die düstere Stimmung gefällt mir und gerade die Dynamik zwischen Annon und Drystan hat direkt mein Interesse geweckt. Annon macht bisher außerdem einen sympathischen Eindruck und wirkt nicht wie eine Protagonistin, die beim ersten geheimnisvollen Blick eines Fae-Prinzen sofort sämtliche Überlebensinstinkte verliert. Schon mal ein Pluspunkt.

Natürlich kann ich nach der Leseprobe noch nicht sagen, ob King of Ravens das Rad im Fae-Genre wirklich neu erfindet. Wahrscheinlich nicht, das arme Rad wurde inzwischen auch wirklich oft genug erfunden. Aber die Geschichte hat genug eigene Atmosphäre und interessante Ansätze, dass ich wissen möchte, wie es weitergeht. Und dafür, dass ich beim Wort „Fae“ mittlerweile leicht müde werde, ist das eigentlich schon ein ziemlich gutes Zeichen.