Zwischen Dunkelheit und Hoffnung

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jenny.so Avatar

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Das Cover ist wunderschön. Die dunkelblaue/schwarze Farbgebung wirkt düster und geheimnisvoll. Der Thron wirkt schlicht, aber elegant und erinnert durch seine Form und die Steinoptik entfernt an einen Grabstein. Auch die kargen Äste tragen zu dem düsteren, fast schon deprimierenden Eindruck bei. Die rosa Blüten und die rosa Schrift geben dem Ganzen einen kleinen Hoffnungsschimmer in der Dunkelheit.

Die Leseprobe hat mich absolut überzeugt. Der Schreibstil ist angenehm und versteht es unfassbar gut, die Stimmung und Atmosphäre rüberzubringen.

Die Charaktere finde ich wirklich interessant. Annon ist tapfer, stark und schlau. Besonders ihre Hoffnung und ihr unerschütterlicher Wille haben mir gefallen. Allerdings finde ich, dass sie sich viel zu sehr für ihre Familie aufopfert. Gerade in dem Moment, in dem sie ihr geliebtes Notizbuch verliert, kam das deutlich zur Geltung.

Ihren Bruder habe ich richtig lieb gewonnen. Er kümmert sich so rührend um seine Schwester und man merkt, wie wichtig sie ihm ist.

Ihre Eltern hingegen mag ich nicht besonders. Ich kann nicht nachvollziehen, warum sie nicht wollen, dass ihre Tochter nach einem Heilmittel sucht. Gerade Hoffnung ist für einen kranken Menschen doch unglaublich wichtig.

Gerade Sätze wie „Blut ist dicker als Wasser“ finde ich furchtbar. Ich kann verstehen, dass Familie eine wichtige Rolle spielt, aber für mich sollte das nicht bedeuten, dass man sich selbst dafür aufgibt.

Die Leseprobe hat auf jeden Fall mein Interesse geweckt und ich würde sehr gerne erfahren, was noch hinter den Charakteren und dieser Welt steckt.