Zwischen Hoffnung, Tod und Raben

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maikemysterious Avatar

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Schon der Einstieg hat mich erwischt: Sonnenschein, Meeresluft, ein friedlicher Garten und dann eröffnet Rhiannon ganz nebenbei, dass sie langsam stirbt. Genau dieser Kontrast hat für mich sofort funktioniert. Der Schreibstil liest sich leicht und bildhaft und hat gleichzeitig einen angenehm trockenen Unterton, durch den Rhiannon für mich sehr schnell greifbar wurde.

Besonders spannend finde ich, dass sie sich trotz ihrer Krankheit nicht einfach mit ihrem Schicksal abfindet. Sie forscht selbst nach einer Heilung, experimentiert sogar mit giftigen Pflanzen und klammert sich an jeden noch so kleinen Funken Hoffnung. Gleichzeitig versucht sie ständig, ihre Familie mit einem Lächeln vor ihren tatsächlichen Gefühlen zu schützen.

Spätestens mit dem geheimnisvollen Spiegel, den Raben und Rhiannons immer bedrohlicher werdenden Träumen war ich dann endgültig drin. Dass die Geschichte schließlich noch einmal eine völlig andere, düstere Richtung einschlägt, hat mich richtig neugierig gemacht.

Das Cover passt für mich perfekt zu dieser geheimnisvollen Atmosphäre – und nach dem Ende der Leseprobe möchte ich vor allem wissen, was hinter Rhiannons Krankheit, ihrer Familie und ihrer Verbindung zu dieser fremden Welt wirklich steckt.