Düster und spannend
Wow, was für ein Auftakt! King of Ravens – Upon a Broken Throne entführt uns in eine düstere Fae-Romantasy mit faszinierendem Unterwelt-Setting, gefährlichen Prüfungen und einer Atmosphäre, die durchgehend kalt, geheimnisvoll und bedrückend wirkt.
Im Mittelpunkt steht Rhiannon, die seit Jahren an einer rätselhaften Krankheit leidet. Ihre Familie setzt alles daran, ihr das Leben so angenehm wie möglich zu machen, bis plötzlich Drystan vor ihr steht: Gott des Todes, Rabenkönig von Mordren und Herrscher der Unseelie. Gegen ihren Willen nimmt er sie mit in die Unterwelt, um sie zu seiner Königin zu machen.
Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren. Drystan begegnet Rhiannon zunächst mit Verachtung. Für ihn ist sie nur ein schwacher Mensch, der weder die Regeln noch die Lebensweise der Fae versteht. Er wirkt grausam, kalt und nahezu gefühllos. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr bröckelt seine Fassade und erste Emotionen kommen zum Vorschein.
Rhiannon hingegen hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Trotz ihrer Krankheit ist sie unglaublich stark, empathisch und entschlossen. Vor allem die emotionale Verarbeitung ihres jahrelangen Leidens hat mich berührt. Ihre Verdrängung, ihre Hoffnungen und ihre Ängste wurden sehr nachvollziehbar dargestellt.
Um einen Weg zurück zu ihrer Familie zu finden, geht Rhiannon einen Handel mit dem Rabenkönig ein. Dafür muss sie ein gefährliches Labyrinth durchqueren, das aus mehreren Ebenen besteht. Die verschiedenen Prüfungen, dunklen Schatten und unheimlichen Kreaturen sorgen für Spannung und einige nervenaufreibende Momente.
Ein weiteres Highlight war für mich die Magiewelt. Clare Sager erschafft eine atmosphärische Unterwelt voller Gefahren, Geheimnisse und düsterer Schönheit. Die kalte und bedrückende Stimmung zieht sich durch das gesamte Buch und macht das Setting besonders eindrucksvoll.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich dabei sehr angenehm lesen und sorgt dafür, dass man schnell durch die Seiten fliegt. Trotzdem hatte ich stellenweise das Gefühl, dass die Geschichte mit angezogener Handbremse erzählt wird. Einige Wiederholungen sowie Szenen, die irgendwie ins Leere liefen, haben meinen Lesefluss gelegentlich gebremst.
Dennoch konnte mich die Geschichte insgesamt sehr gut unterhalten und ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Im Mittelpunkt steht Rhiannon, die seit Jahren an einer rätselhaften Krankheit leidet. Ihre Familie setzt alles daran, ihr das Leben so angenehm wie möglich zu machen, bis plötzlich Drystan vor ihr steht: Gott des Todes, Rabenkönig von Mordren und Herrscher der Unseelie. Gegen ihren Willen nimmt er sie mit in die Unterwelt, um sie zu seiner Königin zu machen.
Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren. Drystan begegnet Rhiannon zunächst mit Verachtung. Für ihn ist sie nur ein schwacher Mensch, der weder die Regeln noch die Lebensweise der Fae versteht. Er wirkt grausam, kalt und nahezu gefühllos. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr bröckelt seine Fassade und erste Emotionen kommen zum Vorschein.
Rhiannon hingegen hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Trotz ihrer Krankheit ist sie unglaublich stark, empathisch und entschlossen. Vor allem die emotionale Verarbeitung ihres jahrelangen Leidens hat mich berührt. Ihre Verdrängung, ihre Hoffnungen und ihre Ängste wurden sehr nachvollziehbar dargestellt.
Um einen Weg zurück zu ihrer Familie zu finden, geht Rhiannon einen Handel mit dem Rabenkönig ein. Dafür muss sie ein gefährliches Labyrinth durchqueren, das aus mehreren Ebenen besteht. Die verschiedenen Prüfungen, dunklen Schatten und unheimlichen Kreaturen sorgen für Spannung und einige nervenaufreibende Momente.
Ein weiteres Highlight war für mich die Magiewelt. Clare Sager erschafft eine atmosphärische Unterwelt voller Gefahren, Geheimnisse und düsterer Schönheit. Die kalte und bedrückende Stimmung zieht sich durch das gesamte Buch und macht das Setting besonders eindrucksvoll.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich dabei sehr angenehm lesen und sorgt dafür, dass man schnell durch die Seiten fliegt. Trotzdem hatte ich stellenweise das Gefühl, dass die Geschichte mit angezogener Handbremse erzählt wird. Einige Wiederholungen sowie Szenen, die irgendwie ins Leere liefen, haben meinen Lesefluss gelegentlich gebremst.
Dennoch konnte mich die Geschichte insgesamt sehr gut unterhalten und ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht.