Düstere Romantasy mit Raben, Magie und starken Hades-und-Persephone-Vibes
King of Ravens hat mich vor allem mit seiner Grundidee gecatcht: Rhiannon wird vom King of the Dead Drystan in die Unterwelt gebracht und vor die Wahl gestellt, entweder seine Braut zu werden oder sich ihre Freiheit in einem tödlichen Labyrinth zu erkämpfen. Dazu kommen ein düsterer Fae-Hof, Intrigen, alte Magie und natürlich eine Romance mit starken Hades-und-Persephone-Vibes. Eigentlich also ziemlich genau die Zutaten, die bei mir funktionieren (sollten).
Was ich direkt positiv fand, ist, dass Rhiannon mit 33 mal keine typische 18-jährige Romantasy-Protagonistin ist. Gleichzeitig hat mich ihr Verhalten an manchen Stellen etwas irritiert, weil es für mich nicht immer ganz zu ihrem Alter gepasst hat, auch wenn sie vorher sehr abgeschieden gelebt hat. Sie versucht zwar, aus ihrer Situation herauszukommen, nimmt aber gleichzeitig erstaunlich vieles hin und hinterfragt manche Dinge kaum. Gerade bei ihrer Familie, Drystan und generell dieser komplett fremden Welt hätte ich mir etwas mehr Misstrauen, Neugier und Eigeninitiative gewünscht.
Das Setting mochte ich dafür wirklich sehr. Die Unterwelt, die Raben, der Hof und besonders das Labyrinth haben eine schöne düstere Atmosphäre und geben dem Buch einen eigenen Charme und man taucht in eine eigene Welt ab.
Auch die Grundidee des Plots hat mir gut gefallen und es passiert eigentlich ziemlich viel. Trotzdem hat mir zwischendurch ein bisschen der Sog gefehlt. Die politischen Konflikte und das Worldbuilding fand ich interessant, hätte mir an einigen Stellen aber noch mehr Tiefe gewünscht. Gerade bei manchen Nebenfiguren und Hintergründen hatte ich das Gefühl, dass da noch einiges drin gewesen wäre.
Drystan fand ich als Figur auf jeden Fall spannend und auch die Dynamik zwischen ihm und Rhiannon mochte ich grundsätzlich. Bei der Romance hätte ich mir stellenweise trotzdem noch etwas mehr Aufbau und Spannung gewünscht. Gerade bei dieser Ausgangslage hätte man für mich aus Misstrauen, Anziehung und dem Machtgefälle noch mehr herausholen können.
Insgesamt habe ich King of Ravens aber wirklich gerne gelesen. Die Atmosphäre, die düstere Welt und die Grundidee haben mir gut gefallen, und ich mochte, dass die Geschichte mal etwas andere Voraussetzungen mitbringt. Für mich wurde an einigen Stellen zwar noch etwas Potenzial liegen gelassen, aber ich bin trotzdem neugierig, wie es weitergeht.
Was ich direkt positiv fand, ist, dass Rhiannon mit 33 mal keine typische 18-jährige Romantasy-Protagonistin ist. Gleichzeitig hat mich ihr Verhalten an manchen Stellen etwas irritiert, weil es für mich nicht immer ganz zu ihrem Alter gepasst hat, auch wenn sie vorher sehr abgeschieden gelebt hat. Sie versucht zwar, aus ihrer Situation herauszukommen, nimmt aber gleichzeitig erstaunlich vieles hin und hinterfragt manche Dinge kaum. Gerade bei ihrer Familie, Drystan und generell dieser komplett fremden Welt hätte ich mir etwas mehr Misstrauen, Neugier und Eigeninitiative gewünscht.
Das Setting mochte ich dafür wirklich sehr. Die Unterwelt, die Raben, der Hof und besonders das Labyrinth haben eine schöne düstere Atmosphäre und geben dem Buch einen eigenen Charme und man taucht in eine eigene Welt ab.
Auch die Grundidee des Plots hat mir gut gefallen und es passiert eigentlich ziemlich viel. Trotzdem hat mir zwischendurch ein bisschen der Sog gefehlt. Die politischen Konflikte und das Worldbuilding fand ich interessant, hätte mir an einigen Stellen aber noch mehr Tiefe gewünscht. Gerade bei manchen Nebenfiguren und Hintergründen hatte ich das Gefühl, dass da noch einiges drin gewesen wäre.
Drystan fand ich als Figur auf jeden Fall spannend und auch die Dynamik zwischen ihm und Rhiannon mochte ich grundsätzlich. Bei der Romance hätte ich mir stellenweise trotzdem noch etwas mehr Aufbau und Spannung gewünscht. Gerade bei dieser Ausgangslage hätte man für mich aus Misstrauen, Anziehung und dem Machtgefälle noch mehr herausholen können.
Insgesamt habe ich King of Ravens aber wirklich gerne gelesen. Die Atmosphäre, die düstere Welt und die Grundidee haben mir gut gefallen, und ich mochte, dass die Geschichte mal etwas andere Voraussetzungen mitbringt. Für mich wurde an einigen Stellen zwar noch etwas Potenzial liegen gelassen, aber ich bin trotzdem neugierig, wie es weitergeht.