Nichts ist wie es scheint…
wo fange ich bei meinem Feedback nur an?!
Optisch gefällt mir das Buch wahnsinnig gut. Es ist mystisch, eher dunkel gehalten und dann mit den leichten rosa Akzenten, die die Dunkelheit aufbrechen/ihr trotzen. Wer die Geschichte kennenlernt, merkt schnell, dass es hier eine Parallele zur Hauptprotagonistin Annon gibt. Sie ist eine willensstarke, junge Frau, die jedoch auch teils eher naiv wirkt. Mit Anfang 30 ist Annon eine ältere Protagonistin, als sonst im Fantasybereich üblich. Das fand ich eine spannende Idee und habe mir dadurch auch erwachsenes Handeln und einen gesetzteren Charakter gewünscht. Annon ist direkt von Beginn an, eine starke Persönlichkeit, die viel mit sich selbst ausmacht und man kann ihre eigene Last praktisch fühlen. Mir hat gut gefallen, dass es zu Beginn Einblicke in ihre Leben gibt, es dann jedoch auch schnell zum Plot und somit zum Wechsel in die Unterwelt kommt. Für die Unterwelt und gerade den Hofstaat, den Faen und Gebräuchen, hätte ich mir deutlich mehr Beschreibungen gewünscht. Hier erhält man die Infos als Leser wirklich sehr spärlich, weshalb ich hier nicht wirklich eine Art Unterwelt, sondern einfach eine andere Umgebung mit Menschen vor Augen hatte.. da habe ich mir ehrlichweise mehr erhofft und ich finde, dass mehr Tiefe an dieser Stelle auch spannender und interessanter gewesen wäre, so blieb mir vieles zu oberflächlich und einiges Wichtiges komplett ungesagt (z. B. Faekräfte, ihre Bedeutung/Art etc.).
Die Charaktere in der Unterwelt waren ganz unterschiedlich. Gerade Min und den Sammler habe ich schnell ins Herz geschlossen, weil sie auch Sympathieträger im Buch waren. Drystan bleibt ein Charaktere, der für mich wenig bis kaum zu durchschauen war. Teils mochte ich ihn, mochte auch wie er zu Annon gewesen ist, und dann gab es auch Momente, in denen ich mich gefragt habe, ob ich vielleicht doch ein doppelter Boden besteht und man bewusst in die Irre geführt wird. Es bleiben viele Fragezeichen zu ihm, und gerade die Schlussszenen führen zu einem großen Wendepunkt.
Die Story ließ sich gut lesen. Der Schreibstil und die Übersetzung waren angenehm und flüssig. Ich bin eher inhaltlich über einige Dinge gestolpert, die mich irritierten oder die ich seltsam/nicht so stimmig fand. Ein sehr großer Kritikpunkt ist für mich die Platzierung der Spice-Szenen. Hier fand ich das Timing oft absolut unpassend und emotional schwierig nachzuempfinden. Daneben bin ich wie oben genannt auch enttäuscht, dass so wenig Wissen über die Unterwelt und die Fae an den Leser herangetragen wird. Was bedeutet es Faekräfte zu haben? Wer hat solche Kräfte? Wie werden sie kontrolliert? Vieles davon bleibt einfach auf der Strecke und ich glaube, dass es wichtige Puzzleteile sind, um in die Welt bessere einzutauchen.
Das Buch hatte schon teils eine Sogwirkung, weshalb ich es gern gelesen haben. Ich glaube auch, dass bei dem Cliffhanger Band 2 lesen möchte, aber wirklich abgeholt und umgehauen hat mich das Buch nicht. Es war mir zu oberflächlich und teils zu naiv, daher nur 3,5 Sterne.
Optisch gefällt mir das Buch wahnsinnig gut. Es ist mystisch, eher dunkel gehalten und dann mit den leichten rosa Akzenten, die die Dunkelheit aufbrechen/ihr trotzen. Wer die Geschichte kennenlernt, merkt schnell, dass es hier eine Parallele zur Hauptprotagonistin Annon gibt. Sie ist eine willensstarke, junge Frau, die jedoch auch teils eher naiv wirkt. Mit Anfang 30 ist Annon eine ältere Protagonistin, als sonst im Fantasybereich üblich. Das fand ich eine spannende Idee und habe mir dadurch auch erwachsenes Handeln und einen gesetzteren Charakter gewünscht. Annon ist direkt von Beginn an, eine starke Persönlichkeit, die viel mit sich selbst ausmacht und man kann ihre eigene Last praktisch fühlen. Mir hat gut gefallen, dass es zu Beginn Einblicke in ihre Leben gibt, es dann jedoch auch schnell zum Plot und somit zum Wechsel in die Unterwelt kommt. Für die Unterwelt und gerade den Hofstaat, den Faen und Gebräuchen, hätte ich mir deutlich mehr Beschreibungen gewünscht. Hier erhält man die Infos als Leser wirklich sehr spärlich, weshalb ich hier nicht wirklich eine Art Unterwelt, sondern einfach eine andere Umgebung mit Menschen vor Augen hatte.. da habe ich mir ehrlichweise mehr erhofft und ich finde, dass mehr Tiefe an dieser Stelle auch spannender und interessanter gewesen wäre, so blieb mir vieles zu oberflächlich und einiges Wichtiges komplett ungesagt (z. B. Faekräfte, ihre Bedeutung/Art etc.).
Die Charaktere in der Unterwelt waren ganz unterschiedlich. Gerade Min und den Sammler habe ich schnell ins Herz geschlossen, weil sie auch Sympathieträger im Buch waren. Drystan bleibt ein Charaktere, der für mich wenig bis kaum zu durchschauen war. Teils mochte ich ihn, mochte auch wie er zu Annon gewesen ist, und dann gab es auch Momente, in denen ich mich gefragt habe, ob ich vielleicht doch ein doppelter Boden besteht und man bewusst in die Irre geführt wird. Es bleiben viele Fragezeichen zu ihm, und gerade die Schlussszenen führen zu einem großen Wendepunkt.
Die Story ließ sich gut lesen. Der Schreibstil und die Übersetzung waren angenehm und flüssig. Ich bin eher inhaltlich über einige Dinge gestolpert, die mich irritierten oder die ich seltsam/nicht so stimmig fand. Ein sehr großer Kritikpunkt ist für mich die Platzierung der Spice-Szenen. Hier fand ich das Timing oft absolut unpassend und emotional schwierig nachzuempfinden. Daneben bin ich wie oben genannt auch enttäuscht, dass so wenig Wissen über die Unterwelt und die Fae an den Leser herangetragen wird. Was bedeutet es Faekräfte zu haben? Wer hat solche Kräfte? Wie werden sie kontrolliert? Vieles davon bleibt einfach auf der Strecke und ich glaube, dass es wichtige Puzzleteile sind, um in die Welt bessere einzutauchen.
Das Buch hatte schon teils eine Sogwirkung, weshalb ich es gern gelesen haben. Ich glaube auch, dass bei dem Cliffhanger Band 2 lesen möchte, aber wirklich abgeholt und umgehauen hat mich das Buch nicht. Es war mir zu oberflächlich und teils zu naiv, daher nur 3,5 Sterne.