Willkommen in der Unterwelt
Zunächst war ich etwas skeptisch, als ich den Klappentext und die Leseprobe gelesen hatte. Eine Protagonistin (Annon), die schwer krank ist, ein gebrechlicher Mensch – der auf einen der sieben Höllenfürsten und König der Unterwelt (Drystan, Fae) trifft. Ich hatte Sorge, dass Annon wortwörtlich untergeht und es eine langweilige, von spice durchzogene Geschichte wird.
Nichts davon hat sich bewahrheitet! Zum Glück!
Annon hat mir super gefallen, sie ist entgegen ihrer Krankheit alles andere als physisch und psychisch schwach. Sie hat Charakter, der auch erst in der Unterwelt so richtig zum Vorschein kommt. Charakter mit Biss, mit Herz und Köpfchen.
Genau so wenig düster und nur brutal war Drystan. Er ist König, ein Halbgott und muss sich an seinem Hof gegenüber der Fae beweisen, für die Macht und Stärke alles ist. Das hinterlässt Spuren, jedoch empfand ich sein Handeln nachvollziehbar; und habe seine anderen Seiten als authentisch und angenehm zu lesen empfunden.
Hinzu kommt die Welt, die die Autorin erschaffen hat. Ich hatte Sorge vor einer mir bekannten, recht platten Unterwelt. Es gibt auf jeden Fall Untote, aber es gibt noch so viel mehr, was für mich zu einer Fantasywelt dazu gehört und ich fand die Ideen innovativ und erfrischend. Ich lese viel Fantasy und war zu keinem Zeitpunkt gelangweilt.
Natürlich gibt es auch eine Beziehung zwischen Annon und Drystan, die jedoch nicht so im Vordergrund stand, wie befürchtet. King of Ravens wäre auch super mit weniger ‚Beziehung‘ ausgekommen, da der Aufbau und die Welt genug Interessantes her gibt. Mein einziger Kritikpunkt liegt in dem ‚dirty talk‘ in den spicy Szenen. Ich empfand ihn von Drystans Seite aus als unangenehm und auch unangebracht. Diese Redensart kann durchaus Geschmackssache sein, jedoch empfand ich ihn hier eher als Stolperstein – als Dorn im Auge und es hat ihn in seiner sonst so plausiblen Darstellung bei mir ins Wanken gebracht. Es passte einfach für mich nicht und wirkte erzwungen.
Ich würde trotzdem jedem dieses Buch empfehlen, der starke Protagonisten mag und der sein Herz an Worldbuilding und einem dunklen Hof verloren hat. Ich jedenfalls fiebere mit den spannenden Wendungen dem zweiten und damit finalen Band entgegen.
Nichts davon hat sich bewahrheitet! Zum Glück!
Annon hat mir super gefallen, sie ist entgegen ihrer Krankheit alles andere als physisch und psychisch schwach. Sie hat Charakter, der auch erst in der Unterwelt so richtig zum Vorschein kommt. Charakter mit Biss, mit Herz und Köpfchen.
Genau so wenig düster und nur brutal war Drystan. Er ist König, ein Halbgott und muss sich an seinem Hof gegenüber der Fae beweisen, für die Macht und Stärke alles ist. Das hinterlässt Spuren, jedoch empfand ich sein Handeln nachvollziehbar; und habe seine anderen Seiten als authentisch und angenehm zu lesen empfunden.
Hinzu kommt die Welt, die die Autorin erschaffen hat. Ich hatte Sorge vor einer mir bekannten, recht platten Unterwelt. Es gibt auf jeden Fall Untote, aber es gibt noch so viel mehr, was für mich zu einer Fantasywelt dazu gehört und ich fand die Ideen innovativ und erfrischend. Ich lese viel Fantasy und war zu keinem Zeitpunkt gelangweilt.
Natürlich gibt es auch eine Beziehung zwischen Annon und Drystan, die jedoch nicht so im Vordergrund stand, wie befürchtet. King of Ravens wäre auch super mit weniger ‚Beziehung‘ ausgekommen, da der Aufbau und die Welt genug Interessantes her gibt. Mein einziger Kritikpunkt liegt in dem ‚dirty talk‘ in den spicy Szenen. Ich empfand ihn von Drystans Seite aus als unangenehm und auch unangebracht. Diese Redensart kann durchaus Geschmackssache sein, jedoch empfand ich ihn hier eher als Stolperstein – als Dorn im Auge und es hat ihn in seiner sonst so plausiblen Darstellung bei mir ins Wanken gebracht. Es passte einfach für mich nicht und wirkte erzwungen.
Ich würde trotzdem jedem dieses Buch empfehlen, der starke Protagonisten mag und der sein Herz an Worldbuilding und einem dunklen Hof verloren hat. Ich jedenfalls fiebere mit den spannenden Wendungen dem zweiten und damit finalen Band entgegen.