Atmosphärischer Krimi mit Tiefgang

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timothy Avatar

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Der Einstieg in die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Die schwedische Inselwelt wird so beschrieben, dass man sich den Ort gut vorstellen kann und sofort in die Handlung eintaucht. Die ruhige Atmosphäre wird schnell durch den Fund eines toten jungen Mannes gestört, was direkt Spannung aufbaut und neugierig macht.
Besonders interessant finde ich die Ermittlerin Vega Varg. Mit ihren 63 Jahren ist sie eine eher ungewöhnliche Hauptfigur für einen Krimi, was sie sehr sympathisch macht. Dass sie den Toten aus der Vergangenheit kennt, gibt dem Fall zusätzlich eine persönliche Note. Die Figuren wirken insgesamt glaubwürdig, sodass man gerne mehr über sie erfahren möchte.
Der Schreibstil ist angenehm und leicht verständlich, die Seiten lassen sich schnell lesen. Auch das Cover gefällt mir gut: Es passt zur nordischen Stimmung der Geschichte, auch wenn es nicht sofort an einen klassischen Krimi denken lässt. Genau das macht es aber besonders und weckt die Neugier auf den Inhalt.
Insgesamt hat mich der erste Eindruck überzeugt, und ich würde das Buch sehr gerne weiterlesen, um zu erfahren, wie sich der Fall und die Geschichte rund um Vega Varg weiterentwickeln.