Düstere Insel

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Das Cover hat mich direkt angesprochen, weil es sofort dieses raue, nordische Krimi-Gefühl vermittelt. Diese karge Küstenlandschaft, das dunkle Wasser und die kräftigen Farben wirken zugleich bedrohlich und sehr stimmungsvoll – genau so, wie man sich eine Inselgeschichte mit düsteren Geheimnissen wünscht. Auch die Leseprobe selbst hat diesen ersten Eindruck für mich bestätigt. Schon der Fund der Leiche am Wasser ist ein starker Einstieg, weil die Szene sofort Spannung erzeugt, ohne unnötig reißerisch zu werden.
Besonders interessant fand ich Vega als Hauptfigur. Sie wirkt erfahren, bodenständig und glaubwürdig, aber zugleich merkt man schnell, dass sie ihre eigene Geschichte mit sich herumträgt. Gerade diese Mischung macht sie für mich als Figur spannend. Auch der Wechsel zwischen aktuellem Fall und Vergangenheit hat mir gut gefallen, weil dadurch nicht nur Neugier auf den Kriminalfall entsteht, sondern auch auf Vega selbst. Der Schreibstil liest sich angenehm klar und ruhig, was für mich sehr gut zu dieser Inselatmosphäre passt. Ich erwarte deshalb einen Krimi, der nicht nur vom Fall lebt, sondern auch von seiner Stimmung, den Beziehungen und den Dingen, die unter der Oberfläche liegen