Ein Mord, der alte Wunden aufreißt
Cover & Gestaltung
Das Cover hat mich sofort gecatcht. Dieser typisch schwedische, rote Bootsschuppen auf den grauen Felsen vor diesem fast schon unnatürlich gelben Himmel, das sieht nach Idylle aus, die gleich Risse bekommt. Es wirkt einsam und ein bisschen rau. Der Kontrast zwischen der Wärme des Gelbs und der Härte der Felsen verspricht genau die Art von Spannung, die ich an nordischen Romanen so liebe. Es sieht einfach hochwertig aus und macht sich bestimmt auch super im Regal.
Schreibstil & Atmosphäre
Åsa Hellberg schreibt wahnsinnig einnehmend, finde ich. Sie schafft es, dass man die salzige Seeluft fast riechen kann, während die vier Makler da mit ihren Kajaks durch die Bucht paddeln. Die Atmosphäre wechselt in der Leseprobe so schnell von "sportlicher Teambuilding-Trip" zu "absoluter Albtraum", das fand ich richtig stark gemacht. Besonders gut gefallen hat mir, wie sie den aufziehenden Sturm beschreibt, man merkt richtig, wie die Kälte in die Knochen kriecht, während die Gruppe da bei der Leiche ausharren muss. Es ist flüssig zu lesen und man fühlt sich sehr nah dran an den Charakteren.
Charaktere & Erwartungen
Ich finde die Dynamik in der Makler-Gruppe jetzt schon spannend, auch wenn die Stimmung da ja echt im Keller ist. Bente wirkt wie die kühle Powerfrau, die selbst bei einer Leiche noch an ihre Effizienz denkt, während Måns scheinbar nur Augen für Meja hat, was noch für ordentlich Zündstoff sorgen könnte. Und dann ist da Vega Varg. Eine 62-jährige Polizeichefin. Ich finde es total faszinierend, wie unterkühlt und fast schon eigenbrötlerisch sie rüberkommt, sie scheint die Stille auf der Insel richtig aufzusaugen. Dass sie ganz offen reflektiert, dass sie für Enkelkinder wahrscheinlich gar keine Zeit hätte, zeigt, wie sehr sie in ihrem Job und ihrer Unabhängigkeit verwurzelt ist. Gleichzeitig merkt man aber diese tiefe Verunsicherung, wenn es um ihre Tochter Moa geht, da wirkt sie plötzlich gar nicht mehr wie die toughe Polizeichefin, sondern fast schon hilflos, wenn sie versucht, Kontakt über Geldzahlungen zu erzwingen. Sie ist eine Frau der Kontrolle, die aber privat merkt, dass ihr alles entgleitet. Dass sie am Ende so professionell bleibt, obwohl sie den Toten von früher kennt, lässt mich vermuten, dass unter ihrer rauen Schale eine Menge vergrabener Schmerz liegt, den sie seit dem Mord an ihrem Mann Peter mit sich herumträgt.
Warum ich weiterlesen möchte:
Ganz ehrlich, ich bin total angefixt durch diesen Twist am Ende der Leseprobe. Erst finden die Norweger die Leiche von Fredde, und dann springt die Geschichte zurück in das Jahr 1998, wo wir erfahren, dass Vegas Mann Peter erschossen wurde und der kleine Fredde damals quasi bei ihnen ein und aus ging. Das heißt, der Fall ist für Vega absolut persönlich.
Wer hat Fredde umgebracht und gibt es eine Verbindung zu dem Mord an ihrem Mann vor all den Jahren?
Ich muss unbedingt wissen, welche dunklen Geheimnisse auf den Kosterinseln unter der Oberfläche brodeln.
Das Cover hat mich sofort gecatcht. Dieser typisch schwedische, rote Bootsschuppen auf den grauen Felsen vor diesem fast schon unnatürlich gelben Himmel, das sieht nach Idylle aus, die gleich Risse bekommt. Es wirkt einsam und ein bisschen rau. Der Kontrast zwischen der Wärme des Gelbs und der Härte der Felsen verspricht genau die Art von Spannung, die ich an nordischen Romanen so liebe. Es sieht einfach hochwertig aus und macht sich bestimmt auch super im Regal.
Schreibstil & Atmosphäre
Åsa Hellberg schreibt wahnsinnig einnehmend, finde ich. Sie schafft es, dass man die salzige Seeluft fast riechen kann, während die vier Makler da mit ihren Kajaks durch die Bucht paddeln. Die Atmosphäre wechselt in der Leseprobe so schnell von "sportlicher Teambuilding-Trip" zu "absoluter Albtraum", das fand ich richtig stark gemacht. Besonders gut gefallen hat mir, wie sie den aufziehenden Sturm beschreibt, man merkt richtig, wie die Kälte in die Knochen kriecht, während die Gruppe da bei der Leiche ausharren muss. Es ist flüssig zu lesen und man fühlt sich sehr nah dran an den Charakteren.
Charaktere & Erwartungen
Ich finde die Dynamik in der Makler-Gruppe jetzt schon spannend, auch wenn die Stimmung da ja echt im Keller ist. Bente wirkt wie die kühle Powerfrau, die selbst bei einer Leiche noch an ihre Effizienz denkt, während Måns scheinbar nur Augen für Meja hat, was noch für ordentlich Zündstoff sorgen könnte. Und dann ist da Vega Varg. Eine 62-jährige Polizeichefin. Ich finde es total faszinierend, wie unterkühlt und fast schon eigenbrötlerisch sie rüberkommt, sie scheint die Stille auf der Insel richtig aufzusaugen. Dass sie ganz offen reflektiert, dass sie für Enkelkinder wahrscheinlich gar keine Zeit hätte, zeigt, wie sehr sie in ihrem Job und ihrer Unabhängigkeit verwurzelt ist. Gleichzeitig merkt man aber diese tiefe Verunsicherung, wenn es um ihre Tochter Moa geht, da wirkt sie plötzlich gar nicht mehr wie die toughe Polizeichefin, sondern fast schon hilflos, wenn sie versucht, Kontakt über Geldzahlungen zu erzwingen. Sie ist eine Frau der Kontrolle, die aber privat merkt, dass ihr alles entgleitet. Dass sie am Ende so professionell bleibt, obwohl sie den Toten von früher kennt, lässt mich vermuten, dass unter ihrer rauen Schale eine Menge vergrabener Schmerz liegt, den sie seit dem Mord an ihrem Mann Peter mit sich herumträgt.
Warum ich weiterlesen möchte:
Ganz ehrlich, ich bin total angefixt durch diesen Twist am Ende der Leseprobe. Erst finden die Norweger die Leiche von Fredde, und dann springt die Geschichte zurück in das Jahr 1998, wo wir erfahren, dass Vegas Mann Peter erschossen wurde und der kleine Fredde damals quasi bei ihnen ein und aus ging. Das heißt, der Fall ist für Vega absolut persönlich.
Wer hat Fredde umgebracht und gibt es eine Verbindung zu dem Mord an ihrem Mann vor all den Jahren?
Ich muss unbedingt wissen, welche dunklen Geheimnisse auf den Kosterinseln unter der Oberfläche brodeln.