Atmosphärischer Nordic Noir mit kleinen Startschwierikeiten,der dann aber richtig packt!
Mit „Das Schweigen der Insel“ liefert Vega Varg einen Kriminalroman ab, der die typischen Stärken des skandinavischen Nervenkitzels perfekt in Szene setzt auch wenn man als Leser etwas Geduld mitbringen muss.
Die Handlung entfaltet sich auf einer isolierten Insel, auf der die Gemeinschaft von tief sitzenden Geheimnissen beherrscht wird. Zugegeben: Der Anfang der Geschichte zieht sich ein wenig und atmet eine gewisse Trockenheit. Varg nimmt sich hier viel Zeit, um das Fundament zu legen, die Figuren einzuführen und die raue Umgebung zu beschreiben.
Doch wer diese anfängliche Durststrecke überwindet, wird belohnt. Sobald die Ermittlungen an Fahrt aufnehmen, entfaltet das Buch eine unheimlich dichte, psychologische Spannung und das Gefühl von Enge und Isolation wird fast physisch spürbar.
Der Schreibstil ist unaufgeregt und präzise. Die Spannung wird nicht durch effekthascherische Action erzeugt, sondern baut sich subtil durch das langsame Aufbrechen alter Fassaden auf. Die Charaktere sind wie die Insel selbst: kantig, verschlossen und tiefgründig. Die Wendungen im späteren Verlauf sind logisch durchdacht und entschädigen vollauf für den etwas zähen Start.
Ein atmosphärisch starker Kriminalroman, der zwar etwas trocken anläuft, sich dann aber zu einem echten Page Turner entwickelt. Wer ruhige, psychologisch tiefgründige Krimis mit viel Inselflair mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Die Handlung entfaltet sich auf einer isolierten Insel, auf der die Gemeinschaft von tief sitzenden Geheimnissen beherrscht wird. Zugegeben: Der Anfang der Geschichte zieht sich ein wenig und atmet eine gewisse Trockenheit. Varg nimmt sich hier viel Zeit, um das Fundament zu legen, die Figuren einzuführen und die raue Umgebung zu beschreiben.
Doch wer diese anfängliche Durststrecke überwindet, wird belohnt. Sobald die Ermittlungen an Fahrt aufnehmen, entfaltet das Buch eine unheimlich dichte, psychologische Spannung und das Gefühl von Enge und Isolation wird fast physisch spürbar.
Der Schreibstil ist unaufgeregt und präzise. Die Spannung wird nicht durch effekthascherische Action erzeugt, sondern baut sich subtil durch das langsame Aufbrechen alter Fassaden auf. Die Charaktere sind wie die Insel selbst: kantig, verschlossen und tiefgründig. Die Wendungen im späteren Verlauf sind logisch durchdacht und entschädigen vollauf für den etwas zähen Start.
Ein atmosphärisch starker Kriminalroman, der zwar etwas trocken anläuft, sich dann aber zu einem echten Page Turner entwickelt. Wer ruhige, psychologisch tiefgründige Krimis mit viel Inselflair mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen.