Beziehungskrimi

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ananas Avatar

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Auf einer kleinen schwedischen Insel, unweit von Norwegen, wird am Strand eine Leiche von vier Touristen aufgefunden.
Die Ermittlerin Vega Varg übernimmt den Fall vor Ort. Das Opfer kennt sie sehr gut - er war der Kindheitsfreund ihrer Kinder, bevor ihr Mann ermordet wurde.
Während die Ermittlungen in Fahrt kommen, verschwindet plötzlich eine wichtige Zeugin und eine weitere wird schwer verletzt.
Wird Vega die Idylle der Insel wiederherstellen?

Die Geschichte wird aus der Sicht von mehreren Personen erzählt, im Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit.
Die Hauptprotagonistin Vega ist Ermittlerin und bereits 5.. Jahre alt. Sie hat drei erwachsene Kinder, mit denen sie ein sehr gutes Verhältnis pflegt.
Als Leser erhält man hier nicht nur den Einblick in die Gegenwart des Charakters, sondern auch in die Vergangenheit, ab dem Tag der Ermordung ihres Mannes. Trotz ihres Alters konnte ich mich sehr gut in den Charakter reinversetzen.
Fredde ist der Kindheitsfreund von Vegas Söhnen. Er hatte eine sehr schwierige Kindheit. Seine Perspektive fängt eine Woche vor seinem Tod an.
Und dann gibt es da noch die vier Touristen, die die Leiche entdeckt haben.
Es ist auf jeden Fall viel los allerdings sind die Wechsel gut gekennzeichnet.

Zwischenmenschliche Beziehungen sind kompliziert. Schwieriger wird es, wenn daraus ein Dreieck oder sogar ein Viereck wird. Hier hat die Autorin gekonnt ein Vieleck draus gemacht, um den Leser komplett zu verwirren. Und es ist ihr wunderbar gelungen!
Die Handlung fängt trotz Leiche ziemlich entspannt an und endet mit einem Beziehungschaos, inklusive vieler Wendungen auf den letzen 30 Seiten.
Ich hätte mir vielleicht zum Schluss etwas mehr Einheit gewünscht. Aber auch so, war ich mit dem Drama am Ende zufrieden.

Wer komplizierte Beziehungsdramen mag, ist bei diesem Krimi gut aufgehoben!

Ein spannender Beziehungskrimi mit vielen Wendungen!

*3,5/5!