Fesselnder Cold-Case-Auftakt
Der Auftakt dieser neuen skandinavischen Krimireihe beginnt ruhig, aber äußerst atmosphärisch. Das Buch ist angenehm leicht zu lesen und baut seine Spannung langsam, fast schon gemütlich, aber dennoch wirkungsvoll auf. Besonders Vega Varg hat mich sofort überzeugt: eine ältere Ermittlerin, die warmherzig und zugleich souverän wirkt. Die Rückblicke in ihre Vergangenheit geben der Figur Tiefe und lassen früh erahnen, dass ihre Familie eng mit dem Fall verbunden sein könnte.
Sehr gelungen fand ich, dass jeder Charakter klar herausgearbeitet ist. Man kann sich die Figuren lebhaft vorstellen – ihre Eigenheiten, ihre Stärken und auch ihre Schattenseiten. Dieser Krimi ist vielschichtig erzählt und verbindet den Kriminalfall geschickt mit der persönlichen Geschichte von Vega Varg.
Die Autorin schafft es, eine stetig wachsende Spannung aufzubauen, sodass man das Buch nur ungern aus der Hand legt. Der Kriminalfall selbst ist gut durchdacht und mit mehreren unverhofften Wendungen versehen. Besonders stark ist jedoch die emotionale Ebene rund um Vega Varg und ihre Familiengeschichte. Die Auflösung am Ende überrascht, denn alle offenen Fragen erhalten ihre ganz eigene, stimmige Antwort – eine Antwort, die geradezu nach einer sofortigen Fortsetzung verlangt. Ich hoffe sehr, dass diese nicht allzu lange auf sich warten lässt.
Mir hat dieser neue Krimiauftakt ausgesprochen gut gefallen, und er trifft genau meinen Geschmack. Auch das Buchcover hat mir sehr gut gefallen; die warmen Gelb-Orange-Töne verleihen ihm eine atmosphärische, fast schon geheimnisvolle Ausstrahlung, und das Motiv passt gut zur Handlung. Einzig der deutsche Titel Das Schweigen der Insel hat mich gestört. Er weckt Erwartungen an eine verschlossene, mauernde Inselgemeinschaft, die ich so im Buch nicht wiederfinden konnte. Der schwedische Originaltitel Kostermorden: Den femte dagen („Der Kostermord: Der fünfte Tag“) ist deutlich passender und trifft den Kern der Geschichte wesentlich besser.
Sehr gelungen fand ich, dass jeder Charakter klar herausgearbeitet ist. Man kann sich die Figuren lebhaft vorstellen – ihre Eigenheiten, ihre Stärken und auch ihre Schattenseiten. Dieser Krimi ist vielschichtig erzählt und verbindet den Kriminalfall geschickt mit der persönlichen Geschichte von Vega Varg.
Die Autorin schafft es, eine stetig wachsende Spannung aufzubauen, sodass man das Buch nur ungern aus der Hand legt. Der Kriminalfall selbst ist gut durchdacht und mit mehreren unverhofften Wendungen versehen. Besonders stark ist jedoch die emotionale Ebene rund um Vega Varg und ihre Familiengeschichte. Die Auflösung am Ende überrascht, denn alle offenen Fragen erhalten ihre ganz eigene, stimmige Antwort – eine Antwort, die geradezu nach einer sofortigen Fortsetzung verlangt. Ich hoffe sehr, dass diese nicht allzu lange auf sich warten lässt.
Mir hat dieser neue Krimiauftakt ausgesprochen gut gefallen, und er trifft genau meinen Geschmack. Auch das Buchcover hat mir sehr gut gefallen; die warmen Gelb-Orange-Töne verleihen ihm eine atmosphärische, fast schon geheimnisvolle Ausstrahlung, und das Motiv passt gut zur Handlung. Einzig der deutsche Titel Das Schweigen der Insel hat mich gestört. Er weckt Erwartungen an eine verschlossene, mauernde Inselgemeinschaft, die ich so im Buch nicht wiederfinden konnte. Der schwedische Originaltitel Kostermorden: Den femte dagen („Der Kostermord: Der fünfte Tag“) ist deutlich passender und trifft den Kern der Geschichte wesentlich besser.