Lässt sich gut lesen

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mitket_ Avatar

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Vega Varg – Das Schweigen der Insel von Åsa Hellberg ist für mich kein typischer Spannungsroman, sondern eher eine ruhig erzählte Geschichte, die ihre Wirkung nach und nach entfaltet. Schon am Anfang hatte ich das Gefühl, dass diese Insel mehr verbirgt, als man auf den ersten Blick sieht. Alles wirkt still, fast schon zu still.

Was mir gut gefallen hat, ist das Tempo. Die Geschichte lässt sich Zeit und drängt einen nicht durch die Seiten. Stattdessen lernt man die Figuren langsam kennen und merkt dabei, dass jeder so seine eigene Geschichte mitbringt. Gerade die Hauptfigur wirkt auf mich eher zurückhaltend, aber genau das macht sie interessant.

Beim Lesen hatte ich öfter dieses Gefühl, dass Dinge unausgesprochen bleiben. Es wird nicht alles direkt erklärt, sondern entwickelt sich eher zwischen den Zeilen. Das mochte ich, weil es die Atmosphäre dichter macht.

Spannung entsteht hier nicht durch große Action, sondern durch leise Veränderungen und die Frage, was hinter all dem Schweigen steckt. Für mich war es ein Buch, das man eher ruhig liest und das einen trotzdem beschäftigt, weil es mehr andeutet, als es direkt zeigt.