Persönliche Verstrickungen
Auf der Insel Südkoster wird ein junger Mann ermordet aufgefunden. Die Ermittlerin Vega Varg ist als Erste vor Ort und sie kennt den Toten bereits, seitdem er ein kleiner Junge war. Zusammen mit ihren beiden Polizisten-Söhnen beginnt sie zu ermitteln. Als eine wichtige norwegische Zeugin verschwindet, holt Vega Unterstützung von ihrem Freund Leopold Posse aus Oslo. Die Spur führt sie zurück zu einem alten Fall: dem Mord an ihrem Ehemann im Jahr 1998.
"Vega Varg - Das Schweigen der Insel" ist der Auftakt in eine neue Krimi-Reihe, die im Grenzbereich zwischen Schweden und Norwegen spielt.
Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, inklusive Rückblenden in Vegas Vergangenheit und in Fredde’s letzte Tage. Gerade Fredde’s Kapitel funktionieren gut, weil man Stück für Stück erfährt, was wirklich passiert ist und welche Hintergründe zu seinem Tod geführt haben. Trotzdem bleiben einige der anderen Charaktere noch sehr blass.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Dennoch ist er leider nicht so bildgewaltig, sodass sich die typische nordische Atmosphäre mit der Düsternis & Kälte nicht ausbreitet. Das Setting mit der abgelegenen Insel war dafür gut geschaffen.
Die Spannung entwickelt sich eher verhalten. Es plätschert lange vor sich hin, man wartet darauf, dass etwas passiert, doch es bleibt ein ständiges Hin und Her ohne klaren Spannungsbogen. Die Ermittlungsarbeit fällt knapp aus, die Auflösung kommt überraschend schnell und ohne greifbare Beweise, sodass kaum Raum zum Miträtseln entsteht. Einige Twists sorgen zwar für kurze Spannungsmomente, aber da war noch recht viel Luft nach oben. Einiges bleibt am Ende noch offen, sodass hier Raum für eine Fortsetzung geschaffen worden ist.
Mein Fazit:
Dieser Auftaktband hatte für mich noch recht viel Luft nach oben. Bei mir wollte sich einfach nicht die typische nordische Spannung einstellen. Im Großen und Ganzen fand ich diesen Krimi einfach viel zu ruhig, ohne dass etwas Großartiges passiert wäre. Ob ich die mögliche Fortsetzung lesen werde, bin ich mir noch nicht sicher. Da es mir eindeutig zu ruhig war, gebe ich nur eine Leseempfehlung für diejenigen, die sehr ruhige Krimis mögen.
"Vega Varg - Das Schweigen der Insel" ist der Auftakt in eine neue Krimi-Reihe, die im Grenzbereich zwischen Schweden und Norwegen spielt.
Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, inklusive Rückblenden in Vegas Vergangenheit und in Fredde’s letzte Tage. Gerade Fredde’s Kapitel funktionieren gut, weil man Stück für Stück erfährt, was wirklich passiert ist und welche Hintergründe zu seinem Tod geführt haben. Trotzdem bleiben einige der anderen Charaktere noch sehr blass.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Dennoch ist er leider nicht so bildgewaltig, sodass sich die typische nordische Atmosphäre mit der Düsternis & Kälte nicht ausbreitet. Das Setting mit der abgelegenen Insel war dafür gut geschaffen.
Die Spannung entwickelt sich eher verhalten. Es plätschert lange vor sich hin, man wartet darauf, dass etwas passiert, doch es bleibt ein ständiges Hin und Her ohne klaren Spannungsbogen. Die Ermittlungsarbeit fällt knapp aus, die Auflösung kommt überraschend schnell und ohne greifbare Beweise, sodass kaum Raum zum Miträtseln entsteht. Einige Twists sorgen zwar für kurze Spannungsmomente, aber da war noch recht viel Luft nach oben. Einiges bleibt am Ende noch offen, sodass hier Raum für eine Fortsetzung geschaffen worden ist.
Mein Fazit:
Dieser Auftaktband hatte für mich noch recht viel Luft nach oben. Bei mir wollte sich einfach nicht die typische nordische Spannung einstellen. Im Großen und Ganzen fand ich diesen Krimi einfach viel zu ruhig, ohne dass etwas Großartiges passiert wäre. Ob ich die mögliche Fortsetzung lesen werde, bin ich mir noch nicht sicher. Da es mir eindeutig zu ruhig war, gebe ich nur eine Leseempfehlung für diejenigen, die sehr ruhige Krimis mögen.