Solider norwegisch-schwedischer Krimi

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annibanni Avatar

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Vega Varg, Polizistin, Witwe und Mutter von drei Kindern wird auf die Insel Südkoster gerufen, weil ein junger Mann ermordet aufgefunden wird. Es stellt sich heraus, dass es sich um Fredde, den Kindheitsfreund ihrer beiden Söhne, handelt. Aufgefunden wurde er von vier Arbeitskollegen, die im nahegelegenen Hotel untergebracht sind. Zunächst scheint es, als könnten sie nicht viel zur Aufklärung beitragen, aber mit den laufenden Ermittlungen kommen nach und nach Verstrickungen mit dem Mordopfer ans Licht. Vega findet heraus, dass Fredde eine Beziehung mit ihrer Tochter Moa hatte und auch Freddes Vater, ein Säufer und Schläger, hatte kein gutes Verhältnis zu seinem Sohn und könnte schuldig sein. Akribisch arbeitet sie sich mit der Hilfe ihres besten Freundes Leopold, der aus Norwegen anreist, zur Wahrheit durch.
Stetig baut Åsa Hellberg verschiedene Handlungsstränge auf und viele Personen kommen zunächst als Täter in Frage. Die Spannung bleibt trotzdem bis zum Ende erhalten bzw. steigt ebenso mit an, bis durch einen weiterer Mord die Ermittlungen bzw. die Handlung in der Geschichte richtig Fahrt aufnimmt. Nach und nach werden die Handlungsstränge aufgelöst und münden in einem guten Plot. Der Åsas Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen, die Geschichte war locker zu lesen, die Personen im Roman gut herausgearbeitet. Die verschiedenen kurzen Rückblenden in die Vergangenheit lockern das Ganze angenehm auf. Ein richtig guter Krimi.