Spannende Ermittlungen auf einer Schäreninsel
Die Idylle auf der kleinen Schäreninsel Südkoster an der schwedischen Westküste wird durch einen Mord erschüttert. Vor Ort erkennt die erfahrene Ermittlerin Vega Varg, die auf der Nachbarinsel lebt, den Toten. Es ist Fredde, der junge Mann, der als Kind unzählige Stunden in Vegas Familie und mit ihren beiden Söhnen Hugo und Linus verbrachte. Mit ihrem Team und ihren Söhnen, die inzwischen selbst bei der Polizei arbeiten, nimmt Vega die Ermittlungen auf. Freddes Vater ist ein gewalttätiger Alkoholiker, der jedoch nach dem Selbstmord seiner Frau den Kontakt des Jungen zu Vegas Familie unterband.
Ins Visier der Ermittlungen rückt ein vierköpfiges Team von Immobilienmaklern aus Norwegen, das sich zur Tat auf der Insel befand und sich in Widersprüchen verstrickt. Doch als dann eine dieser norwegischen Zeuginnen spurlos verschwindet, soll Vegas Freund Leopold Posse helfen. Leopold lebt zwar in Oslo, ist jedoch Leiter einer Spezialeinheit für Kriminalfälle im Grenzgebiet von Schweden und Norwegen und gleichzeitig Patenonkel von Vegas Nesthäkchen Moa.
Gemeinsam versuchen Vega und Leopold den Kreis der Verdächtigen einzugrenzen, trotzdem bleibt die Lage zunächst sehr unübersichtlich. Die norwegische Maklerin Meja, die ein Verhältnis mit ihrem Kollegen Måns hatte, bleibt unauffindbar. Mejas Mann Jonny, ein bekannter Politiker taucht mit seinem Leibwächter auf der Insel auf und verstrickt sich in Widersprüche. Und dann wird auch noch Bente, Mejas Kollegin, erschlagen und die Polizei steht vor einem weiteren Rätsel.
Dabei plagen Vega auch noch private Probleme, denn ihre Tochter Moa ist von zuhause ausgezogen während Vega den Kontakt zu ihr verliert, kommt Schreckliches ans Licht.
Die Autorin Åsa Hellberg machte sich bisher mit ihren romantischen Romanen einen Namen. Mit diesem spannenden Krimi, der voller Wendungen steckt, beweist sie allerdings, dass sie den Genrewechsel bestens beherrscht. Mit der sturen, aber überaus gerechten Vega Varg und dem eher verschlossenen und sehr empathischen Leopold Posse hat sie zwei gut gezeichnete Charaktere zum Leben erweckt, die uns hoffentlich noch durch weitere Bände begleiten werden. Immer wieder wird Vega während der Suche nach Freddes Mörder an einen anderen Mord erinnert, denn vor vielen Jahren wurde ihr eigener Ehemann erschossen und der Täter nie gefunden. Vega hat bis heute Freddes Vater im Visier, der jedoch ein Alibi hat.
Der Krimi steckt voller Überraschungen, das macht ihn absolut lesenswert und ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung. Einzig die schnelle Auflösung am Ende hätte ein paar Seiten mehr benötigt, aber das schmälert keineswegs den Gesamteindruck.
Liebe Åsa Hellberg, bitte schreiben Sie künftig nur noch Krimis!
Ins Visier der Ermittlungen rückt ein vierköpfiges Team von Immobilienmaklern aus Norwegen, das sich zur Tat auf der Insel befand und sich in Widersprüchen verstrickt. Doch als dann eine dieser norwegischen Zeuginnen spurlos verschwindet, soll Vegas Freund Leopold Posse helfen. Leopold lebt zwar in Oslo, ist jedoch Leiter einer Spezialeinheit für Kriminalfälle im Grenzgebiet von Schweden und Norwegen und gleichzeitig Patenonkel von Vegas Nesthäkchen Moa.
Gemeinsam versuchen Vega und Leopold den Kreis der Verdächtigen einzugrenzen, trotzdem bleibt die Lage zunächst sehr unübersichtlich. Die norwegische Maklerin Meja, die ein Verhältnis mit ihrem Kollegen Måns hatte, bleibt unauffindbar. Mejas Mann Jonny, ein bekannter Politiker taucht mit seinem Leibwächter auf der Insel auf und verstrickt sich in Widersprüche. Und dann wird auch noch Bente, Mejas Kollegin, erschlagen und die Polizei steht vor einem weiteren Rätsel.
Dabei plagen Vega auch noch private Probleme, denn ihre Tochter Moa ist von zuhause ausgezogen während Vega den Kontakt zu ihr verliert, kommt Schreckliches ans Licht.
Die Autorin Åsa Hellberg machte sich bisher mit ihren romantischen Romanen einen Namen. Mit diesem spannenden Krimi, der voller Wendungen steckt, beweist sie allerdings, dass sie den Genrewechsel bestens beherrscht. Mit der sturen, aber überaus gerechten Vega Varg und dem eher verschlossenen und sehr empathischen Leopold Posse hat sie zwei gut gezeichnete Charaktere zum Leben erweckt, die uns hoffentlich noch durch weitere Bände begleiten werden. Immer wieder wird Vega während der Suche nach Freddes Mörder an einen anderen Mord erinnert, denn vor vielen Jahren wurde ihr eigener Ehemann erschossen und der Täter nie gefunden. Vega hat bis heute Freddes Vater im Visier, der jedoch ein Alibi hat.
Der Krimi steckt voller Überraschungen, das macht ihn absolut lesenswert und ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung. Einzig die schnelle Auflösung am Ende hätte ein paar Seiten mehr benötigt, aber das schmälert keineswegs den Gesamteindruck.
Liebe Åsa Hellberg, bitte schreiben Sie künftig nur noch Krimis!