Spannender Krimiauftakt mit typischem Skandinavienflair

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ullap64 Avatar

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Auf einer kleinen schwedischen Insel, nahe der norwegischen Grenze, wird ein junger Mann ermordet aufgefunden. Die Ermittlerin Vega Vark, Mutter von zwei erwachsenen Söhnen und einer Tochter, ist mit der Untersuchung des Falls betraut, der sie an einen lange zurückliegenden, bisher unaufgeklärten Fall erinnert: Den Mord an ihrem eigenen Mann. Hängen die beiden Todesfälle irgendwie zusammen, zumal der frisch aufgefundene Tote ein früherer Freund ihrer beiden Söhne ist?

Dieser erste Fall für Vega Vark hat mich von Beginn an gefesselt. Schnell kommen einige Verdächtige ins Visir der Ermittlungen, deren Privatleben im Verlauf des Buches immer weitere Ungereimtheiten und ungewöhnliche Züge aufweist, so dass man am Ende nicht mehr sicher sein kann, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Auch die Rückblicke in die Zeit rund um den Tod von Vegas Ehemann sind dabei geschickt in die Geschichte integriert, beide Zeitebenen nähern sich immer weiter einander an, so dass man richtig mitfiebert, ob und inwiefern beide Fälle wohl zusammenhängen. Dabei ist Vega so eine herrlich normale Ermittlerin mit all ihren Ecken und Kanten, die sofort meine Sympathie hatte. Das Ende hat dann auch noch mit der ein oder anderen tollen Überraschung aufwarten können, die ich so überhaupt nicht erwartet hatte!
Gerne würde ich eine weiteren Fall mit dieser Ermittlerin lesen und dabei auch erfahren, wie es privat mit ihr weitergeht!