Düster, emotional und nach diesem Ende MUSS ich wissen, wie es weitergeht

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jasminamina Avatar

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Allein das Cover hat mich direkt angesprochen. Die dunkle Stadt, die goldenen Elemente und der orange-rote Himmel passen für mich perfekt zur düsteren und gleichzeitig magischen Atmosphäre der Geschichte. Besonders schön finde ich, dass das Cover trotz der vielen Details nicht überladen wirkt und sofort dieses Urban-Fantasy-Gefühl vermittelt.

Da es sich um den zweiten Band handelt, fand ich die Zusammenfassung am Anfang sehr hilfreich. Man wird noch einmal an die wichtigsten Ereignisse erinnert: an Velvet und Kashmeres Vergangenheit, die Manipulation durch Ben, Velvets Entwicklung zu Trigger und natürlich an die Ereignisse aus Band 1, die schließlich dazu geführt haben, dass Velvet Esha in ihrem eigenen Körper einschließt.

Danach geht es aber direkt richtig heftig los. Velvet wacht verletzt und umgeben von Blut auf und ist zunächst selbst davon überzeugt, sich noch immer in einer von Eshas Illusionen zu befinden. Zusammen mit ihr beginnt man Stück für Stück daran zu zweifeln. Besonders die Frage, ob Esha die Menschen um sie herum getötet hat – oder ob Velvet selbst dafür verantwortlich sein könnte – hat direkt Spannung aufgebaut. sample.pdf

Der Moment mit Morosa hat mich dann besonders getroffen. Dass Velvet sie berührt und Morosa einfach zu Asche zerfällt, macht auf einmal deutlich, wie ernst die Situation geworden ist. Wenn selbst eine Göttin sterben kann, scheint Esha eine völlig andere Bedrohung zu sein als alles, womit Velvet bisher konfrontiert war. sample.pdf

Sehr gefallen hat mir außerdem der Perspektivwechsel zu Kashmere. Dadurch bekommt die Geschichte direkt eine andere Dynamik. Während Velvet versucht herauszufinden, was überhaupt passiert ist, kämpft Kash auf seiner Seite darum, endlich zu erfahren, wo sie festgehalten wird. Dabei merkt man trotz all seiner Fehler und seiner teilweise sehr impulsiven Art deutlich, wie wichtig Velvet ihm immer noch ist. Besonders seine Schuldgefühle und die Frage, ob Velvet ihn überhaupt noch sehen möchte, geben seiner Perspektive für mich viel mehr Tiefe. sample.pdf

Auch der Schreibstil hat mir wieder sehr gefallen. Die düsteren und teilweise brutalen Szenen werden immer wieder durch Velvets oder Kashmeres trockenen Humor und ihre Gedanken aufgelockert. Dadurch liest sich die Geschichte trotz der ernsten Handlung sehr flüssig und die Figuren fühlen sich für mich lebendig an.

Und dann dieses Ende der Leseprobe! Nachdem Kash die ganze Zeit verzweifelt wissen möchte, wo Velvet ist, bekommt er plötzlich einen anonymen Anruf. Als ausgerechnet Velvet am anderen Ende ist und ihn schließlich bittet, sie dort herauszuholen, war für mich endgültig klar: Ich muss weiterlesen.

Die Leseprobe hat für mich genau das geschafft, was sie sollte: Sie hat neue Fragen aufgeworfen, die Beziehung zwischen Velvet und Kash wieder in den Mittelpunkt gerückt und gleichzeitig deutlich gemacht, dass die Bedrohung durch Esha noch viel größer sein könnte als gedacht. Ich möchte unbedingt wissen, wo Velvet tatsächlich ist, was dort passiert ist und vor allem, was geschieht, wenn sie und Kash wieder aufeinandertreffen.

Nach diesem Cliffhanger gibt es für mich eigentlich keine andere Möglichkeit, als weiterzulesen.