Götter und Magie

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lianne Avatar

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Um eine Katastrophe zu vermeiden muss Velvet das Blut der sieben Göttersöhne beschaffen. Praktisch, dass sie einen kennt, dumm nur, dass er gleichzeitig ihr Ex ist und sie nun genau mit ihm gemeinsame Sache machen muss.

Ich muss gestehen, ich hatte lange etwas Schwierigkeiten, die Protagonistin sympathisch zu finden. Die derbe Art und das Gefühl, das hier auf biegen und brechen eine badass Prota geschaffen werden sollte, fühlte sich für mich falsch an und ließen mich Velvet nicht greifen. Dennoch gefällt mir die Grundidee des Romans sehr gut (und die Autorin versteht es, das Ende so zu gestalten, dass man weiterlesen muss). Der SpiceAnteil wird gut eingeleitet, das habe ich in dieser Form auch bisher noch nicht gesehen, aber es war mir zu viel (selbst mit dem überspringen) und auch stellenweise zu unpassenden Momenten.

Insgesamt zwar ein gutes Leseerlebnis, weil wie gesagt, das Setting und die Haupthandlung spannend sind, aber nicht ganz meins. Der Schreibstil ist zwar super, aber die Gedanken und Handlungen der Protagonisten sind mir zu sehr auf das EINE fixiert. Muss man mögen, mir ist es in letzter Zeit einfach viel zu viel und ein Trend in der Buchwelt, der mich eher nervt, besonders wenn die Protagonisten eigentlich gerade wichtigere Aufgaben hätten.