Leider vorhersehbar

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gärtnerin Avatar

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"Velvet Falls" von Julia Dippel ist der Auftakt einer Dilogie in einem Fantasy-Setting.
Velvet ist Dämonenreiterin, ein der stärksten, und sie wird plötzlich von Visionen befallen. In diesen sterben die unsterblichen Götter, was auch ihr eigenes Ende bedeuten würde. Sie werden alle von einem Virus befallen. Die Lösung würde im Blut der sieben Göttersöhne bestehen.
Mit einem von ihnen, Kashmere Sinclair, war sie einmal liiert und es fällt ihr sehr schwer ihn um Hilfe zu bitten. Er ist allerdings ihre einzige Option.
Die Welt, mit ihren Göttern, Hexen und Dämonen gefällt mir sehr gut. Ich wäre dort so gerne tiefer eingetaucht, aber eben das lässt diese Geschichte nur ganz vereinzelt zu.
Das Hauptaugenmerk liegt auf der Romanze zwischen den beiden Protagonisten, bei denen es auch mal etwas hitzig werden kann.
Die Kapitel werden abwechselnd von Velvet und Kash erzählt, das fand ich sehr gut gelöst, die Autorin hat auch einen lockeren und teilweise wirklich witzigen Erzählstil.
Wenn das Buch das Hauptaugenmerk auf die, wirklich gute, Fantasy-Geschichte legen würde, wäre es für mich ein echter Volltreffer, so werde ich auf die Fortsetzung verzichten, weil es mir zu vorhersehbar ist.