Potenzial leider nicht voll ausgeschöpft

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luise43 Avatar

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Eigentlich hat „Velvet Falls“ alles, was ich liebe: Eine starke Dämonenreiterin, eine drohende Götter-Apokalypse und eine interessante Magiewelt. Julia Dippels Schreibstil ist gewohnt spritzig und die Kapitel aus Sicht von Velvet und Kash lassen sich super flüssig lesen.
Mein Problem war jedoch die Prioritätensetzung: Ich wäre wahnsinnig gerne tiefer in die Götter-Thematik und das Virus eingetaucht, doch die Geschichte konzentriert sich primär auf das „Hin und Her“ der Lovestory. Das machte den Plot für mich leider sehr vorhersehbar. Wenn die Fantasy-Elemente mehr Raum bekommen hätten, wäre das Buch ein Highlight gewesen.
Wer eine emotionale Romance in einem Fantasy-Setting sucht, wird hier fündig. Da mir die Handlung jedoch zu vorhersehbar war und die eigentliche Fantasy-Story zu kurz kam, werde ich die Fortsetzung nicht lesen.