Urban Fantasy mit Göttern, Magie und moralischen Grauzonen

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Velvet Falls bietet einen gelungenen Einstieg in eine Urban-Fantasy-Dilogie mit einer starken Protagonistin, einer düsteren Grundstimmung und einer spannenden Mischung aus Magie, Göttern und persönlichen Konflikten. Julia Dippel verbindet actionreiche Handlung mit emotionaler Tiefe und schafft eine Welt, die eigenständig und gut durchdacht wirkt.

Velvet ist eine vielschichtige Hauptfigur, deren innere Konflikte ebenso im Mittelpunkt stehen wie die äußeren Gefahren. Besonders überzeugend ist die Art, wie moralische Grauzonen und schwierige Entscheidungen thematisiert werden. Auch die Beziehung zwischen Velvet und Kash verleiht der Geschichte zusätzliche Spannung und emotionale Intensität, ohne die eigentliche Handlung zu überlagern.

Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und stellenweise humorvoll, was den Einstieg erleichtert und den Lesefluss unterstützt. Gleichzeitig wird der Ton im Verlauf der Geschichte zunehmend ernster, was gut zur Eskalation der Ereignisse passt. Das Ende schließt zentrale Handlungsstränge ab, lässt aber genügend offene Fragen, um neugierig auf den Folgeband zu machen.

Insgesamt ist Velvet Falls ein spannender, atmosphärischer Fantasyroman, der sowohl durch seine Welt als auch durch seine Figuren überzeugt und Lust darauf macht, die Geschichte weiterzuverfolgen.