Velvet Falls heißt die neue Fantasy Sucht

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Velvet Falls, but the Gods forgot to die von Julia Dippel


Schon oft betrat ich die Welten von Julia Dippel und gelinde gesagt raubt sie mir jedes Mal den Atem, schafft Werke, die in Erinnerung bleiben (Izara 🩷), doch diese Geschichte brannte sich so tief in meine Gedanken, Seele und Empfindungen, dass ich nicht weiß, wie sie jemals wieder wegzudenken ist!

Velvet Falls, but the Gods forgot to die entführt seine Leser in eine futuristisch anmutende Welt, die zugleich modern und altertümlich wirkt und in der es so viele Entdeckungen gab, dass alle Sandkörner der Sahara Wüste dagegen blass aussehen würden!

Die Charaktere haben kurz gesagt alle einen an der Waffel und sind dezent ausgedrückt recht gestört, doch das meine ich im wohl besten und liebevollsten Sinne. Kein Wunder, denn die Welt steckt voller Gefahren und so stechen die Persönlichkeiten besonders hervor.

Insbesondere Velvet ist eine komplexe Protagonistin, mit zahlreichen Facetten, aber auch Kash, bei dem ich nie wusste ob ich ihm einen Heiratsantrag machen möchte oder ihn erwürgen wollte. Das Highlight sind hier aber deutlich die Nebenfiguren, allen voran ein dämonischer Zeh namens Monty.

Zu sagen, ich hätte herzlich lachen müssen wäre wohl noch untertrieben. Auch die Lovestory mit seinem Second Chance Trope weiß durchaus zu glänzen, war sie doch bittersüß wie schmerzhaft. Die Themen sind teils recht brutal und haben meine Seele in Stücke gerissen.

Das Ende kam mit einem Schlag auf Schlag Moment nach dem anderen, was mich kaum alles richtig verarbeiten ließ. Doch so sehr ich die Autorin gern verteufeln würde, für diese Geschichte gibt es keine Worte, denn zweifellos sucht sie seinesgleichen!