Wenn Visionen der Zukunft die Schatten der Vergangenheit wecken...
Nachdem mich “Die Sonnenfeuer-Ballade“ von Julia Dippel vollends begeistert hatte, wartete ich mit Lesehunger auf eine Neuerscheinung der Autorin. Nun überraschte mich “Velvet Falls, but the Gods forgot to die“ nicht nur mit einem düster inszenierten Urban-Fantasy-Setting, sondern auch mit einer sarkastischen Protagonistin, die sich zwangsläufig an ihre raue Umwelt anpassen musste, um sich selbst zu schützen. Velvet ist nach außen also eine toughe Frau, die das Beste aus ihrer von Gewalt bestimmten Existenz als Dämonenreiterin macht. Doch alles ändert sich, als Weltuntergangsvisionen sie dazu zwingen, in die Schatten ihrer Vergangenheit zu treten, um ausgerechnet den Mann um Hilfe zu bitten, der ihr Herz brach.
Insgesamt hat mir die Geschichte über Velvet und ihre göttliche Liebe Kash gefallen. Der erste Satz und die hochspannende Eingangsszene weckten meine Neugier darauf, in welcher Welt Velvet sich behaupten und zurechtfinden muss. Julia Dippel führt in diese von Düsternis bestimmte Welt erneut sehr gelungen ein, indem sie Realitätsgesetze plausibel in die Handlung einbettet. Velvet und Kash treffen als zwei vielschichtige Persönlichkeiten aufeinander, deren Seelenwunden tiefer sitzen, als ihr abgebrühter Umgang miteinander vermuten lässt. Die sich abwechselnden Perspektiven wecken Vermutungen und lassen Lesende mitfiebern. Meine Interpretationsversuche und Annahmen bestätigten sich größtenteils nicht. Denn die Autorin ist sehr talentiert darin, Brotkrumen auszulegen und lockte mich so mehrfach auf falsche Fährten. Manche Dialoge zwischen Kash und Velvet wirkten mir jedoch wie ein Tanz ohne wirkliches Taktgefühl - obwohl die Gründe dies rechtfertigen. Als Beobachterin waren mir diese Interaktionen zu anstrengend und hätten gerne kürzer sein können.
An wenigen Passagen blieb der Spannungsaufbau etwas zu langatmig, doch dann näherte sich das vorläufige Ende in großen Schritten. Ab diesem Punkt konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Chaos brach aus und erschuf eine Schlussszene, die berührt und zugleich fesselt. Und schließlich endete der Band mit einem hochspannenden Cliffhanger, der niemanden kaltlässt und die Vorfreude auf Band 2 ordentlich schürt.
Fazit: “Velvet Falls“ ist ein atmosphärisch dichtes Urban-Fantasy-Werk mit starken Charakteren und neuartigen Realitätsgesetzen, das mit einem fast schon unverschämtem Cliffhanger abschließt und so die Spannung auf den nächsten Band meisterhaft ankurbelt.
Insgesamt hat mir die Geschichte über Velvet und ihre göttliche Liebe Kash gefallen. Der erste Satz und die hochspannende Eingangsszene weckten meine Neugier darauf, in welcher Welt Velvet sich behaupten und zurechtfinden muss. Julia Dippel führt in diese von Düsternis bestimmte Welt erneut sehr gelungen ein, indem sie Realitätsgesetze plausibel in die Handlung einbettet. Velvet und Kash treffen als zwei vielschichtige Persönlichkeiten aufeinander, deren Seelenwunden tiefer sitzen, als ihr abgebrühter Umgang miteinander vermuten lässt. Die sich abwechselnden Perspektiven wecken Vermutungen und lassen Lesende mitfiebern. Meine Interpretationsversuche und Annahmen bestätigten sich größtenteils nicht. Denn die Autorin ist sehr talentiert darin, Brotkrumen auszulegen und lockte mich so mehrfach auf falsche Fährten. Manche Dialoge zwischen Kash und Velvet wirkten mir jedoch wie ein Tanz ohne wirkliches Taktgefühl - obwohl die Gründe dies rechtfertigen. Als Beobachterin waren mir diese Interaktionen zu anstrengend und hätten gerne kürzer sein können.
An wenigen Passagen blieb der Spannungsaufbau etwas zu langatmig, doch dann näherte sich das vorläufige Ende in großen Schritten. Ab diesem Punkt konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Chaos brach aus und erschuf eine Schlussszene, die berührt und zugleich fesselt. Und schließlich endete der Band mit einem hochspannenden Cliffhanger, der niemanden kaltlässt und die Vorfreude auf Band 2 ordentlich schürt.
Fazit: “Velvet Falls“ ist ein atmosphärisch dichtes Urban-Fantasy-Werk mit starken Charakteren und neuartigen Realitätsgesetzen, das mit einem fast schon unverschämtem Cliffhanger abschließt und so die Spannung auf den nächsten Band meisterhaft ankurbelt.