Vergangenheit, Angst und falschem Licht.

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fönbo Avatar

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Der Beginn von "Verbrenn das Negativ!" hat mich sofort eingefangen, weil Lauras Angst und ihre verzweifelte Fassade so unmittelbar wirken.

Die Spannung entsteht weniger durch äußere Ereignisse als durch das ständige Gefühl, dass ihre mühsam verdrängte Vergangenheit kurz davorsteht, aufzubrechen.

Laura ist eine Figur, die man schnell versteht, weil ihre Schwäche, ihre Wachsamkeit und ihre innere Zerrissenheit so glaubwürdig beschrieben sind. Die Begegnungen im Flugzeug zeigen zusätzlich, wie verletzlich sie ist und wie eng die Welt um sie herum plötzlich wird.

Der Schreibstil ist klar, atmosphärisch und voller filmischer Bilder, die sofort Kopfkino auslösen.

Das Cover unterstützt diese Stimmung, indem es das Unheimliche und die Nähe zur Filmwelt schon visuell andeutet.

Die Handlung baut früh das Gefühl auf, dass Lauras alte Rolle und der berüchtigte Horrorfilm wie ein Schatten bleiben, dem sie nicht entkommen kann.

Der Auftakt wirkt dicht, intensiv und so spannend, dass man unbedingt erfahren will, wohin diese Reise führt.