Bleibt hinter meinen Erwartungen zurück

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Der Thriller von Josh Winning, erschienen bei Suhrkamp, hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Dennoch habe ich die Horror-Geschichte mit Interesse zu Ende gelesen.

Die Handlung ist schnell erzählt und kann im Klappentext nachgelesen werden.

Ein früherer Film-Kinderstar, Polly, der dem Filmwesen den Rücken zuwandte und seine Identität änderte, als es am Filmset und danach insgesamt acht Tote und Übergriffe auf sie gab, wird als nun 30-jährige Journalistin zum Dreh eines Remakes des Films geschickt, in welchem die Hauptdarstellerin, Polly, inzwischen auch 30 Jahre alt ist. Und wieder geschehen Todesfälle.

Mich interessierte an der Geschichte eher die literarische Umsetzung und dann letztendlich die Auflösung. Ich muss hinzufügen, dass Horrorgeschichten bisher nicht meinem Lesespektrum entsprachen.

Um es kurz zu machen. Polly, die sich jetzt Laura nennt, will, nachdem sie durch ihren Chef erneut in die Welt dieses Films hineingestoßen wurde, das Rätsel um die früheren und die aktuellen Morde aufklären.

Dazu sage ich natürlich nichts, das möge jeder selbst herausfinden.

Ich kann nur von meinen Eindrücken schreiben. Und die waren so, dass mir das alles unreal und künstlich in die Länge gezogen erschien. Die Auflösung war für mich absurd.

Was ich toll fand, waren die Einschübe von Dokumenten zwischen den Artikeln, die im Weitesten mit dem Film und seinen Darstellern zu tun hatten.

Das Buch bleibt für mich als Versuch in Erinnerung, einmal Horror-Literatur zu lesen. Ich habe gemerkt, dass das nicht mein Interessensgebiet ist. Und das ist ja schließlich auch eine wichtige Erkenntnis.