Weniger gruselig, dafür spannend
„Final Destination“ und „Scream“ scheinen so ein bisschen die Vorlage für diesen Thriller zu sein. Eine Filmcrew die es noch während oder nach der Beendigung des Films, unter mysteriösen Umständen, dahinrafft. Einzig die siebenjährige Hauptdarstellerin Polly scheint der Fluch bisher ausgelassen zu haben. Jahre später befindet sich diese, mittlerweile erwachsen und von Beruf Journalistin, in einem Flugzeug Richtung L.A. um über den neuesten Horrorstreifen den Hollywood gerade abgedreht hat, zu berichten. Erst auf dem Flug wird ihr bewusst über was für ein Remake ihre Story gehen soll. Der Film der ihr Leben und das ihrer Familie zerstörte und ihr immer noch Albträume beschert. Dabei war „The Guesthouse“ von 1993 ein eher mäßiger Horrorstreifen, der eine morbide Faszination durch die vielen tödlichen Unglücksfälle auslöste. Geplant ist jetzt eine Neuinterpretation, die die Grundidee, dieselbe Angst hervorzurufen an einem unvertrauten Ort zu übernachten und von ihm zerstört zu werden, bewahrt. Die erwachsene Polly, die mittlerweile Laura Warren heißt, fühlt sich sofort in ihre Kindheit zurückversetzt, in ein albtraumhaftes Leben von einer Castingshow zur anderen tingeln zu müssen, weil ihre Mutter es so will. Doch nie ist diese mit ihr zufrieden gewesen. Ein Trauma das Laura lange gut im Griff zu haben schien, doch dann passieren auch im Remake unerklärlich Todesfälle und selbst das extra für diesen Film engagierte Medium ist keine große Hilfe.
Ich war bereit für ein bisschen Nervenkitzel und Grusel, das Wetter spielt zurzeit ja auch richtig mit, um es sich auf der Couch mit einem (Grusel)Buch gemütlich zu machen. So wirklich gegruselt habe ich mich jedoch nicht, trotzdem ist Josh Winnings Buch durchaus fesselnd. Die Unterbrechung der eigentlichen Story mit Posts aus Social Media Beiträgen sind gut eingeflochten und stören den Lesefluss nicht. Es gibt dezente Spannungsbögen, viele Wendungen und naja die in Horrorgeschichten üblichen Abstrusitäten. Der eigentliche Horror spielt sich hier im Inneren der Familie wider.
Ich war bereit für ein bisschen Nervenkitzel und Grusel, das Wetter spielt zurzeit ja auch richtig mit, um es sich auf der Couch mit einem (Grusel)Buch gemütlich zu machen. So wirklich gegruselt habe ich mich jedoch nicht, trotzdem ist Josh Winnings Buch durchaus fesselnd. Die Unterbrechung der eigentlichen Story mit Posts aus Social Media Beiträgen sind gut eingeflochten und stören den Lesefluss nicht. Es gibt dezente Spannungsbögen, viele Wendungen und naja die in Horrorgeschichten üblichen Abstrusitäten. Der eigentliche Horror spielt sich hier im Inneren der Familie wider.