Wenn ein Film mehr ist als nur Fiktion
Der Thriller Verbrenn das Negativ von Josh Winning verbindet Hollywood-Mythos mit klassischem Horrorszenario und psychologischer Tiefe. Die Geschichte dreht sich um Laura, eine Journalistin, die nach Los Angeles zurückkehrt, um über das Remake eines Horrorfilms zu berichten, jenes Films, in dem sie als Kind selbst die Hauptrolle spielte. Schon früh wird klar, dass die Vergangenheit hier nicht nur Erinnerung ist, sondern eine reale Bedrohung darstellt.
Besonders überzeugend fand ich die dichte, leicht beklemmende Atmosphäre. Der Roman spielt geschickt mit der Faszination alter Hollywood-Legenden und dem unangenehmen Gefühl, dass sich Geschichte wiederholt. Der Schreibstil ist sehr visuell, fast filmisch, was gut zum Thema passt und das Lesen angenehm flüssig macht.
Laura ist keine typische Thriller-Heldin, sondern eine Figur mit Brüchen. Ihre Kindheitserfahrungen, der Umgang mit Schuld, verdrängten Erinnerungen und familiärem Druck wirken glaubwürdig und geben der Handlung emotionale Tiefe, ohne überladen zu sein. Auch das zentrale Rätsel, ob hinter den neuen Todesfällen etwas Übernatürliches oder doch etwas sehr Menschliches steckt, bleibt lange spannend.
Formal gelungen sind die eingeschobenen Texte wie Zeitungsartikel, Social-Media-Posts oder Drehbuchauszüge zu Beginn der Kapitel. Sie lockern nicht nur auf, sondern verstärken das Gefühl, dass sich Realität und Fiktion immer weiter vermischen.
Kleinere Schwächen zeigen sich bei einigen Nebenfiguren, die etwas mehr Kontur hätten vertragen können, und im Tempo, das stellenweise schwankt. Insgesamt hat mich das Buch jedoch konstant gut unterhalten. Wer Thriller mit Horror-Elementen mag und sich an Filmen wie der Final Destination-Reihe orientiert fühlt, dürfte hier auf seine Kosten kommen.
Besonders überzeugend fand ich die dichte, leicht beklemmende Atmosphäre. Der Roman spielt geschickt mit der Faszination alter Hollywood-Legenden und dem unangenehmen Gefühl, dass sich Geschichte wiederholt. Der Schreibstil ist sehr visuell, fast filmisch, was gut zum Thema passt und das Lesen angenehm flüssig macht.
Laura ist keine typische Thriller-Heldin, sondern eine Figur mit Brüchen. Ihre Kindheitserfahrungen, der Umgang mit Schuld, verdrängten Erinnerungen und familiärem Druck wirken glaubwürdig und geben der Handlung emotionale Tiefe, ohne überladen zu sein. Auch das zentrale Rätsel, ob hinter den neuen Todesfällen etwas Übernatürliches oder doch etwas sehr Menschliches steckt, bleibt lange spannend.
Formal gelungen sind die eingeschobenen Texte wie Zeitungsartikel, Social-Media-Posts oder Drehbuchauszüge zu Beginn der Kapitel. Sie lockern nicht nur auf, sondern verstärken das Gefühl, dass sich Realität und Fiktion immer weiter vermischen.
Kleinere Schwächen zeigen sich bei einigen Nebenfiguren, die etwas mehr Kontur hätten vertragen können, und im Tempo, das stellenweise schwankt. Insgesamt hat mich das Buch jedoch konstant gut unterhalten. Wer Thriller mit Horror-Elementen mag und sich an Filmen wie der Final Destination-Reihe orientiert fühlt, dürfte hier auf seine Kosten kommen.