Nichts für naive Seelen.
Der gesamte Roman dreht sich um Liebe und Begehren. Die Liebe beginnt meist mit einem Begehren, im Strudel des Alltags wird die Liebe gestärkt und das Begehren flacht ab. Hier in „verheiratete Frauen“ werfen wir ein Blick auf drei sehr unterschiedliche Frauen. Drei verschiedenen Ansatzpunkte, drei verschiedene Bedürfnismuster und auch jede mit einer so eigenen Geschichte.
“Lust, Sex, Orgasmus, das ist alles egal. Oder nicht egal, aber zweitrangig. Sie will nur die Hände eines anderen Mannes in ihrem Haar spüren, in ihrem Nacken, auf ihrem Rücken ... Nur die warme Umarmung eines Mannes, der sie begehrt und der nicht ihr Ehemann ist. Ein einziges Mal.” (S 312)
Wunderbar schreibt Cristina Campos über die tiefsten Bedürfnisse und Zerwürfnisse, die Frauen in ihren Ehen und Ehebrüchen umtreibt. Und immer sind sie der Halt in der Brandung: Die Freundinnen. Männer gehen und kommen und wer bleibt: die treuen Gefährtinnen an unserer Seite. Auch eine Art der Liebe und eine Hommage an die Freundschaft.
“Die subtile weibliche Untreue liegt im Detail.” (S. 185)
Loved it from cover to cover – es trifft genau einen Nerv in meinem Alter, auch ich bin seit 20 Jahren mit meinem Partner liiert. Der Roman hinterfragt naive Vorstellungen und Schwarz-Weiß-Muster, die Liebe und Begehren immer als harmonisch und im Einklang darstellten. Der Text hat mir große Freude bereitet.
“Sie bewunderte ihren Mann, sie liebte ihn, aber sie begehrte ihn nicht. Nicht mehr. Und sie wusste nicht, warum.” S 295
Die spanische Autorin Cristian Campos schreibt sinnlich, gut, gelungen. Wie eine sehr ehrliche und intime Einsicht in die Gedanken der Frauen und ihr Liebensleben. Oder sollte ich eher sagen: Liebes- und Begehrtenleben? Das eine kann sich getrennt vom anderen abspielen.
Fun-Fakt: Alle Paare beginnen mit dem gleichen Buchstaben wie Gabriela und German, Silvia und Silva, Pablo und Pia usw…Das macht das Zuordnen so viel einfacher und hilft dem Lesefluss.
Lesen, weil Frauen sehr komplexe Wesen sind und die Liebe keine lineare Funktion.
“Lust, Sex, Orgasmus, das ist alles egal. Oder nicht egal, aber zweitrangig. Sie will nur die Hände eines anderen Mannes in ihrem Haar spüren, in ihrem Nacken, auf ihrem Rücken ... Nur die warme Umarmung eines Mannes, der sie begehrt und der nicht ihr Ehemann ist. Ein einziges Mal.” (S 312)
Wunderbar schreibt Cristina Campos über die tiefsten Bedürfnisse und Zerwürfnisse, die Frauen in ihren Ehen und Ehebrüchen umtreibt. Und immer sind sie der Halt in der Brandung: Die Freundinnen. Männer gehen und kommen und wer bleibt: die treuen Gefährtinnen an unserer Seite. Auch eine Art der Liebe und eine Hommage an die Freundschaft.
“Die subtile weibliche Untreue liegt im Detail.” (S. 185)
Loved it from cover to cover – es trifft genau einen Nerv in meinem Alter, auch ich bin seit 20 Jahren mit meinem Partner liiert. Der Roman hinterfragt naive Vorstellungen und Schwarz-Weiß-Muster, die Liebe und Begehren immer als harmonisch und im Einklang darstellten. Der Text hat mir große Freude bereitet.
“Sie bewunderte ihren Mann, sie liebte ihn, aber sie begehrte ihn nicht. Nicht mehr. Und sie wusste nicht, warum.” S 295
Die spanische Autorin Cristian Campos schreibt sinnlich, gut, gelungen. Wie eine sehr ehrliche und intime Einsicht in die Gedanken der Frauen und ihr Liebensleben. Oder sollte ich eher sagen: Liebes- und Begehrtenleben? Das eine kann sich getrennt vom anderen abspielen.
Fun-Fakt: Alle Paare beginnen mit dem gleichen Buchstaben wie Gabriela und German, Silvia und Silva, Pablo und Pia usw…Das macht das Zuordnen so viel einfacher und hilft dem Lesefluss.
Lesen, weil Frauen sehr komplexe Wesen sind und die Liebe keine lineare Funktion.