Familiär entgleist
Die Leseprobe hat mich sofort mit ihrem ganz eigenen Ton erwischt. Schon das Cover wirkt grell, auffällig und leicht schräg – und genau das setzt sich im Text fort: Der Schreibstil ist bissig, sehr pointiert und oft richtig komisch, ohne dass die darunterliegende Trostlosigkeit verloren geht. Besonders gelungen fand ich, wie schnell diese Welt entsteht, in der alles ein bisschen überzogen wirkt und trotzdem emotional wahr bleibt. Auch der Aufbau mit den verschiedenen Perspektiven funktioniert gut, weil man dadurch früh merkt, dass hier nicht nur eine schräge Familiengeschichte erzählt wird, sondern ein ziemlich aufgeladenes Beziehungsgeflecht.
Was mir daran gefallen hat, ist diese Mischung aus schwarzem Humor, Chaos und unterschwelliger Traurigkeit. Die Figuren sind sofort präsent und sehr eigen, auch wenn sie bewusst überzeichnet wirken, was stellenweise fast schon etwas viel ist. Genau das passt aber auch zum Ton der Geschichte. Ich würde auf jeden Fall weiterlesen, weil die Leseprobe neugierig macht, wie sich diese dysfunktionale Familienkonstellation weiter zuspitzt – und weil man spürt, dass hinter all der Schärfe noch einiges an Schmerz und Wahrheit steckt.
Was mir daran gefallen hat, ist diese Mischung aus schwarzem Humor, Chaos und unterschwelliger Traurigkeit. Die Figuren sind sofort präsent und sehr eigen, auch wenn sie bewusst überzeichnet wirken, was stellenweise fast schon etwas viel ist. Genau das passt aber auch zum Ton der Geschichte. Ich würde auf jeden Fall weiterlesen, weil die Leseprobe neugierig macht, wie sich diese dysfunktionale Familienkonstellation weiter zuspitzt – und weil man spürt, dass hinter all der Schärfe noch einiges an Schmerz und Wahrheit steckt.