Vibration

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belli4charlotte Avatar

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Der erste Eindruck wirkt wie ein leises Stolpern in eine Vorstadtwelt, die auf den ersten Blick sauber gestrichen ist, aber schon beim Umblättern der ersten Seiten seltsam schief steht. Die Atmosphäre hat etwas Brüchiges, als würde man in einem Wohnzimmer sitzen, in dem die Familienfotos noch hängen, aber niemand mehr wirklich hinschaut. Die Figuren treten nicht laut auf, sondern eher wie Menschen, die versuchen, normal zu wirken, während ihnen innerlich alles entgleitet. Besonders stark spürbar ist dieses unterschwellige Vibrieren zwischen Komik und Schmerz: Bud im Auto, Catherine in ihrer Sinnsuche, die Töchter in ihren jeweils eigenen Fluchten – alles wirkt gleichzeitig absurd und erschreckend plausibel. Man merkt sofort, dass hier niemand wirklich „verloren“ ist, aber alle kurz davor stehen, sich selbst zu entgleiten. Es entsteht ein Ton, der neugierig macht, weil er so fein zwischen Tragik und schwarzem Humor balanciert, ohne sich für eine Seite zu entscheiden.