Zwischen Mücken, Märtyrern und Mittelstands-Melancholie
Der Text ist sehr bildhaft und zugleich präzise beobachtend geschrieben: viele konkrete Details (Mückenspray, Mango-Rooney-Stempelkarte, STX-Klasse, Buchweizenpaste, Windspiel aus Milchzähnen) bauen eine fast filmische, leicht überzeichnete Kleinstadtwelt auf. Der Ton ist sarkastisch, oft komisch, aber immer mit einem melancholischen Unterstrom.
Inhaltlich geht es um eine dysfunktionale amerikanische Familie (die Flynns) und ihr Umfeld: einen überforderten, ironisch reflektierten Priester, einen lebensmüden Familienvater, eine frustrierte, nach Nähe und Bedeutung suchende Mutter und drei Töchter, die auf unterschiedliche Weise rebellieren. Religion, Ehe, Sexualität, Mittelstandsideale und Provinztristesse prallen dabei ständig aufeinander, alles erzählt mit bissigem Humor, schneller Dialogführung und vielen kleinen, scharfen Alltagsbeobachtungen.
Inhaltlich geht es um eine dysfunktionale amerikanische Familie (die Flynns) und ihr Umfeld: einen überforderten, ironisch reflektierten Priester, einen lebensmüden Familienvater, eine frustrierte, nach Nähe und Bedeutung suchende Mutter und drei Töchter, die auf unterschiedliche Weise rebellieren. Religion, Ehe, Sexualität, Mittelstandsideale und Provinztristesse prallen dabei ständig aufeinander, alles erzählt mit bissigem Humor, schneller Dialogführung und vielen kleinen, scharfen Alltagsbeobachtungen.