130 Seiten topp - dann gefühlt abgeflacht

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just-dreams Avatar

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Endlich wieder mal ein Buch mit Menschen, die in 3D gezeichnet sind. Keine Stereotypen sondern echte interessante Lebewesen.

Und dieser Schreibstil. Da rutscht man richtig in die Situation hinein. Ist gefühlt mitten drin und folgt dem Erzähler durch das Geschehen.

Einfach fabelhafte bildliche Erzählweise. Ich liebe es.

Allerdings kommt irgendwann der Piúnkt, wo der Reiz der Schreibstils hinter der sich zu langsam entwickelnden Geschichte verblasst. Bei mir war das so ba Seite 130.

Gefühlt ging es nicht mehr voran und ja, die einzelnen Handlungsstränge waren mir insgesamt zu vorhersehbar. Es steckt tatsächlich das dahinter, was man sich im ersten Moment denkt, was dahinter stecken könnte.

Das Ende empfand ich als herbeigehuscht und irgendwie unbefriedigend.

Die ersten 130 Seiten waren topp - danach war es nur noch so lala.

Schade drum. Aber irgendwann ist die Skrullität einfach nicht mehr handlungstragend gewesen.