Bissige Dialoge, aber leider wenig Spannung
Der Roman „Verlorene Schäfchen“ von Madeline Cash beschreibt eine Familie aus einer amerikanischen Kleinstadt, die langsam auseinanderbricht. Die Mutter Catherine hat eine Affäre mit dem Nachbarn, der Vater Bud zieht in einen Bus und wendet sich an eine Selbsthilfegruppe mit dem Namen „Verlorene Schäfchen“zu, und die drei Töchter bleiben mehr oder weniger sich selbst überlassen. Die älteste Tochter Abigail interessiert sich vor allem für ihr Aussehen, die unscheinbare Louise will endlich gesehen werden und die hochintelligente Harper geht ihren Verschwörungsfantasien nach.
Ich muss sagen, dass ich diesem Buch sehr zwiespältig gegenüberstehe. Auf der einen Seite haben mir die bissigen und witzigen Dialoge wirklich sehr gut gefallen. Die Charaktere sind so überspitzt und die Handlung so skurril, dass mich das Buch anfangs wirklich fasziniert hat.
Leider nimmt die Spannung im Laufe des Buches immer weiter ab. Teilweise habe ich mich dabei ertappt, dass ich nur noch quergelesen habe, weil die Handlung für mich einfach nicht richtig in Gang kam und mich zunehmend gelangweilt hat.
Gegen Ende kommt noch einmal ein Handlungsstrang hinzu, der sehr spannend ist, doch anschließend kommt leider wieder Langeweile auf.
Auch mit den Charakteren bin ich nicht wirklich warm geworden. So lustig und überzeichnet sie dargestellt werden, konnte ich mich nicht in sie hineinversetzen. Sie blieben für mich einfach sehr distanziert.
Im Buch ist durchaus Gesellschaftskritik zu erkennen, und es werden auch einige tiefgründige Themen angeschnitten. Allerdings werden diese meiner Meinung nach eher oberflächlich behandelt.
Der Schreibstil hat mir jedoch sehr gut gefallen, genauso wie die wunderbaren Dialoge.
Fazit: Ein Buch mit genialen Dialogen, aber leider fehlt in vielen Abschnitten die Spannung. Daher kann ich dem Buch mit drei Punkten nur eine bedingte Leseempfehlung geben.
Ich muss sagen, dass ich diesem Buch sehr zwiespältig gegenüberstehe. Auf der einen Seite haben mir die bissigen und witzigen Dialoge wirklich sehr gut gefallen. Die Charaktere sind so überspitzt und die Handlung so skurril, dass mich das Buch anfangs wirklich fasziniert hat.
Leider nimmt die Spannung im Laufe des Buches immer weiter ab. Teilweise habe ich mich dabei ertappt, dass ich nur noch quergelesen habe, weil die Handlung für mich einfach nicht richtig in Gang kam und mich zunehmend gelangweilt hat.
Gegen Ende kommt noch einmal ein Handlungsstrang hinzu, der sehr spannend ist, doch anschließend kommt leider wieder Langeweile auf.
Auch mit den Charakteren bin ich nicht wirklich warm geworden. So lustig und überzeichnet sie dargestellt werden, konnte ich mich nicht in sie hineinversetzen. Sie blieben für mich einfach sehr distanziert.
Im Buch ist durchaus Gesellschaftskritik zu erkennen, und es werden auch einige tiefgründige Themen angeschnitten. Allerdings werden diese meiner Meinung nach eher oberflächlich behandelt.
Der Schreibstil hat mir jedoch sehr gut gefallen, genauso wie die wunderbaren Dialoge.
Fazit: Ein Buch mit genialen Dialogen, aber leider fehlt in vielen Abschnitten die Spannung. Daher kann ich dem Buch mit drei Punkten nur eine bedingte Leseempfehlung geben.