chaotisch, witzig, bissig, ungewöhnlich und teils überzogen mit ernsten Themen
Mit „Verlorene Schäfchen“ legt Autorin Madeline Cash einen Roman vor, der Chaos und Witz mit ernsten Themen kombiniert.
Familie Flynn könnte die typische Vorstadtfamilie sein: Haus, Eltern, drei Töchter. Doch da ist die Tatsache, dass die Ehe der Eltern am Zerbrechen ist und die völlig verschiedenen Kinder auf ganz unterschiedliche Weise Probleme haben, in die sie sich immer weiter verstricken. Wenig hilfreich ist dabei, dass über allem ein dubioser Milliardär schwebt, der nicht nur ein wenig zwielichtig wirkt. So findet sich die Familie am Ende in einer kriminellen Verschwörung wieder. Werden sie zusammen halten? Und können sie dem Milliardär das Handwerk legen?
Durch die schöne gelbe Farbe wirkt das Buchcover auf den ersten Blick freundlich, hell und unschuldig. Unterstrichen wird dieser Eindruck durch die weiße Wolke, die über dem Haus schwebt und auf es strahlt wie ein extra Spotlight. So, als würde die Wolke das Haus und seine Bewohner bewachen.
Bereits beim Lesen der ersten Seite musste ich lachen. Sätze wie "Kinder hinterließen immer Spuren. Wie kleine Schnecken." sind einfach herrlich. Der trockene Humor, die teils skurrilen Gedanken – manchmal bleibt einem jedoch auch das Lachen im Halse stecken. Den Schreibstil empfand ich zum größten Teil flüssig und leicht zu lesen.
Durch die Kapitel, die jeweils ein anderes Mitglied der Familie in den Mittelpunkt stellen, konnte man alle Familienmitglieder und ihre Denkweise kennen lernen. Bis zum Schluss konnte ich mich nicht entscheiden, wer die abgedrehteste Figur abgibt. Wobei jede Einzelne für sich einfach auch liebenswert ist.
Eine wirklich verrückte Familie diese Flynns. Die sich mit schweren Themen herumschlägt. Dabei aber trotz aller Verrücktheit ehrlich normal wirkt. Und das macht dieses eigentlich so absurde Buch so lesenswert: diese teilweise brutal ehrliche Auseinandersetzungen und Betrachtungen eines ganz normalen Familienlebens. Die Herausforderungen, denen sich jedes einzelne Familienmitglied stellen muss, aber auch die, die die ganze Familie betreffen bzw. Auswirkungen auf alle haben. So fragt man sich nicht nur einmal, ob es nicht im Grunde doch gewisse Parallelen zum eigenen Leben gibt.
Das Eintauchen in die Welt der Familie Flynn mit all ihren Problemen, Beziehungen und Entwicklungen hat mir auf jeden Fall Freude bereitet. Vor allem am Ende ist die Handlung nicht immer ganz realistisch. Insgesamt jedoch eine Familiengeschichte mit außergewöhnlichen Charakteren, die auch vor Kritik an der Gesellschaft nicht zurückschreckt. Von mir erhält der Roman 3,5 Sterne, mathematisch korrekt aufgerundet 4 Sterne.
Familie Flynn könnte die typische Vorstadtfamilie sein: Haus, Eltern, drei Töchter. Doch da ist die Tatsache, dass die Ehe der Eltern am Zerbrechen ist und die völlig verschiedenen Kinder auf ganz unterschiedliche Weise Probleme haben, in die sie sich immer weiter verstricken. Wenig hilfreich ist dabei, dass über allem ein dubioser Milliardär schwebt, der nicht nur ein wenig zwielichtig wirkt. So findet sich die Familie am Ende in einer kriminellen Verschwörung wieder. Werden sie zusammen halten? Und können sie dem Milliardär das Handwerk legen?
Durch die schöne gelbe Farbe wirkt das Buchcover auf den ersten Blick freundlich, hell und unschuldig. Unterstrichen wird dieser Eindruck durch die weiße Wolke, die über dem Haus schwebt und auf es strahlt wie ein extra Spotlight. So, als würde die Wolke das Haus und seine Bewohner bewachen.
Bereits beim Lesen der ersten Seite musste ich lachen. Sätze wie "Kinder hinterließen immer Spuren. Wie kleine Schnecken." sind einfach herrlich. Der trockene Humor, die teils skurrilen Gedanken – manchmal bleibt einem jedoch auch das Lachen im Halse stecken. Den Schreibstil empfand ich zum größten Teil flüssig und leicht zu lesen.
Durch die Kapitel, die jeweils ein anderes Mitglied der Familie in den Mittelpunkt stellen, konnte man alle Familienmitglieder und ihre Denkweise kennen lernen. Bis zum Schluss konnte ich mich nicht entscheiden, wer die abgedrehteste Figur abgibt. Wobei jede Einzelne für sich einfach auch liebenswert ist.
Eine wirklich verrückte Familie diese Flynns. Die sich mit schweren Themen herumschlägt. Dabei aber trotz aller Verrücktheit ehrlich normal wirkt. Und das macht dieses eigentlich so absurde Buch so lesenswert: diese teilweise brutal ehrliche Auseinandersetzungen und Betrachtungen eines ganz normalen Familienlebens. Die Herausforderungen, denen sich jedes einzelne Familienmitglied stellen muss, aber auch die, die die ganze Familie betreffen bzw. Auswirkungen auf alle haben. So fragt man sich nicht nur einmal, ob es nicht im Grunde doch gewisse Parallelen zum eigenen Leben gibt.
Das Eintauchen in die Welt der Familie Flynn mit all ihren Problemen, Beziehungen und Entwicklungen hat mir auf jeden Fall Freude bereitet. Vor allem am Ende ist die Handlung nicht immer ganz realistisch. Insgesamt jedoch eine Familiengeschichte mit außergewöhnlichen Charakteren, die auch vor Kritik an der Gesellschaft nicht zurückschreckt. Von mir erhält der Roman 3,5 Sterne, mathematisch korrekt aufgerundet 4 Sterne.