Eine skurril eigenwillige Familie

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jacqueline85 Avatar

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Es geht um eine (wie man denkt) Vorstadtfamilie mit den (kleinen) Problemen des Lebens. Bei genauerer Betrachtung wird man schnell in das Chaos hineingezogen. Catherine die mit allem unzufrieden ist, die Ehe öffnet und sich dem Nachbarn zuwendet. Bud, der mit der gesamten Situation überfordert ist, im Minivan hausiert und einer etwas merkwürdigen Selbsthilfegruppe beitritt. Abigail, die Älteste Tochter, die versucht sich selbst zufinden und erste Erfahrungen in der Liebe macht, aber irgendwie auf Abwege gerät. Louise, die Mittlere, die sich unsichtbar fühlt und mit dem Internet und einigen skurrilen Aktionen versucht gesehen zuwerden. Und Harper, die Jüngste, die mit ihrem hohen IQ und dem Plan die Welt zu retten ihren Teil zum Chaos beiträgt. Und dann ist da auch noch ein zwielichtiger Milliardär der sein Unwesen treibt.

Der Anfang beginnt rasant und man bekommt einen guten Einblick in die chaotische, skurrile und abenteuerliche Welt der Familie Flynn. Jeder hat auf seine Art mit dem Leben zu kämpfen und ist auf der Suche. Wonach, dass wissen sie meist selbst nicht so genau.
Die Autorin erzählt schnell, witzig und teils recht absurd. Ich war in einer skurrilen Welt, in der jeder seinen Platz hatte. Die Charaktere waren nie langweilig. Im Verlauf wurde es teils etwas düsterer, was einem kleinen Krimi nahe kam.

Ich wurde gut unterhalten und musste auch das Eine oder andere Mal wirklich lachen. Ein Buch, dass nicht ganz rund läuft, was aber durchaus gewollt ist. Es flacht zwischenzeitlich etwas ab und das Ende kam zu schnell.
Aber klare Leseempfehlung.