Eine Vereinigung von Skurrilität und Tiefgang!
Gerne beginne ich meine Rezensionen damit, den Inhalt in einem kurzen Satz zumindest ganz grob zu erfassen. Bei dem Buch habe ich jedoch keinen blassen Schimmer, wie ich das anstellen soll. Denn nichts, was ich schreiben könnte, wird diesem Buch gerecht. "Verlorene Schäfchen" von Madeline Cash (übersetzt von Sophie Zeitz) begleitet dabei eine Familie, die Flynns, in der sich niemand so wirklich gesehen fühlt. Das Buch wird dabei aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt, welche sich nicht nur auf die Familie beschränken. Gerade dadurch wird einem nochmal so richtig vor Augen geführt, dass jeder Probleme mit sich herumträgt, die wir manchmal nicht erahnen.
Der Schreibstil des Buches ist sehr angenehm modern gehalten, wodurch es sich sehr leicht lesen lässt. Jedoch wird dieses Buch vermutlich nicht jeden glücklich machen. Um diese Geschichte der Flynns genießen zu können, muss man schon skurrile und absurde, satirische und überzogene Geschichten mögen. Gerade zum Ende hin wird dies auf die Spitze getrieben, so sehr, dass selbst ich mir schon nicht mehr sicher war, ob mir das nicht etwas zu viel ist. Die Figuren sind trotz ihrer Eigenheiten jedoch auf ihre jeweils ganz eigene Art liebenswürdig. Es sind zwar nicht die klassischen Charaktere, mit denen man sich identifizieren kann, jedoch sind sie alle nachvollziehbar geschrieben.
Die schon angesprochenen Probleme, die all die Bewohner der Kleinstadt mit sich tragen, umfassen dabei ein sehr breites Spektrum. Dazu zählen (fehlende) Kommunikation, Religion, Suizidgedanken, Verschwörungstheorien, (dysfunktionale) Familienbeziehungen, Liebe, Erwachsenwerden und das (nicht) Durchbrechen vorgelebter Muster. Manches wird intensiver diskutiert, über manches fällt nur ein Kommentar am Rande. Alles in allem versucht dieses Buch jedoch, den aktuellen Zeitgeist satirisch wiederzugeben.
"Verlorene Schäfchen" ist auf eine ganz unscheinbare Art etwas ganz Besonderes. Man kann es mögen, man kann es hassen. Hier würde ich wirklich dazu raten, in die Leseprobe reinzuschnuppern. Wem das gefällt, dem kann ich nur sagen: Das Buch wird nicht enttäuschen!
Der Schreibstil des Buches ist sehr angenehm modern gehalten, wodurch es sich sehr leicht lesen lässt. Jedoch wird dieses Buch vermutlich nicht jeden glücklich machen. Um diese Geschichte der Flynns genießen zu können, muss man schon skurrile und absurde, satirische und überzogene Geschichten mögen. Gerade zum Ende hin wird dies auf die Spitze getrieben, so sehr, dass selbst ich mir schon nicht mehr sicher war, ob mir das nicht etwas zu viel ist. Die Figuren sind trotz ihrer Eigenheiten jedoch auf ihre jeweils ganz eigene Art liebenswürdig. Es sind zwar nicht die klassischen Charaktere, mit denen man sich identifizieren kann, jedoch sind sie alle nachvollziehbar geschrieben.
Die schon angesprochenen Probleme, die all die Bewohner der Kleinstadt mit sich tragen, umfassen dabei ein sehr breites Spektrum. Dazu zählen (fehlende) Kommunikation, Religion, Suizidgedanken, Verschwörungstheorien, (dysfunktionale) Familienbeziehungen, Liebe, Erwachsenwerden und das (nicht) Durchbrechen vorgelebter Muster. Manches wird intensiver diskutiert, über manches fällt nur ein Kommentar am Rande. Alles in allem versucht dieses Buch jedoch, den aktuellen Zeitgeist satirisch wiederzugeben.
"Verlorene Schäfchen" ist auf eine ganz unscheinbare Art etwas ganz Besonderes. Man kann es mögen, man kann es hassen. Hier würde ich wirklich dazu raten, in die Leseprobe reinzuschnuppern. Wem das gefällt, dem kann ich nur sagen: Das Buch wird nicht enttäuschen!