Einfach anders
Verlorene Schäfchen ist ein Roman, der schnell zeigt, dass hier nichts ganz „normal“ läuft. Im Mittelpunkt steht die Familie Flynn, die nach außen wie eine typische Vorstadtfamilie wirkt – bis ihre Leben zunehmend aus dem Ruder laufen, besonders als die Eltern ihre Ehe neu gestalten.
Die Geschichte wird dabei stellenweise ziemlich wild und fast absurd, bleibt aber trotzdem überraschend glaubwürdig. Genau diese Mischung macht das Buch spannend: Man lacht oft, aber manchmal bleibt einem das Lachen auch im Hals stecken, weil doch mehr dahintersteckt. Nebenbei fließt auch Gesellschaftskritik ein, ohne aufdringlich zu sein.
Besonders die drei Töchter bringen viel Dynamik rein. Mit all ihren Eigenheiten wirken sie echt und wachsen einem schnell ans Herz. Generell lebt das Buch stark von seinen Figuren und dem eigenwilligen Erzählstil, der eher kantig als glatt ist – aber genau deshalb so unterhaltsam.
Auch die Übersetzung von Sophie Zeitz passt sehr gut und fängt den Humor gelungen ein. Insgesamt ist das Buch schräg, witzig und gleichzeitig überraschend nahbar – ich hatte viel Spaß damit und kann es empfehlen.
Die Geschichte wird dabei stellenweise ziemlich wild und fast absurd, bleibt aber trotzdem überraschend glaubwürdig. Genau diese Mischung macht das Buch spannend: Man lacht oft, aber manchmal bleibt einem das Lachen auch im Hals stecken, weil doch mehr dahintersteckt. Nebenbei fließt auch Gesellschaftskritik ein, ohne aufdringlich zu sein.
Besonders die drei Töchter bringen viel Dynamik rein. Mit all ihren Eigenheiten wirken sie echt und wachsen einem schnell ans Herz. Generell lebt das Buch stark von seinen Figuren und dem eigenwilligen Erzählstil, der eher kantig als glatt ist – aber genau deshalb so unterhaltsam.
Auch die Übersetzung von Sophie Zeitz passt sehr gut und fängt den Humor gelungen ein. Insgesamt ist das Buch schräg, witzig und gleichzeitig überraschend nahbar – ich hatte viel Spaß damit und kann es empfehlen.