Einfach schräg
Die Flynns sind eine ziemlich dysfunktionale Familie und wir dürfen sie während einer besonders turbulenten Zeit begleiten. Die Eltern experimentieren gerade mit ihrer offenen Ehe (und haben damit die ein oder andere Schwierigkeit), während jede der drei Töchter mit ihren eigenen Dilemmas beschäftigt ist. Dazu bekommen wir noch die Perspektiven einiger anderer Leute, wodurch die Geschichte in alle möglichen Richtungen ausschweift.
Insgesamt war das ein ziemlich komisches Leseerlebnis für mich. Ich habe mich zwar die ganze Zeit gut unterhalten gefühlt, musste immer mal wieder lachen und wollte wissen, wo die Story hinführt, hatte aber gleichzeitig auch immer wieder das Gefühl, das Buch bald beenden zu wollen. Ist ganz schwer zu erklären.
Der Schreibstil ist sehr direkt und schnörkellos, was gut zu dem schwarzen, teilweise makabren Humor passt – der war tatsächlich genau mein Fall.
Die Charaktere mochte ich größtenteils total gerne, allen voran Harper. Alle waren auf ihre schräge Art interessant und einzigartig.
Das Erzähltempo hat sich ein wenig unausgeglichen angefühlt. Vor allem das Ende wurde für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt, passte nicht mehr so richtig zum restlichen Ton und wirkte auch recht albern.
Allgemein fand ich die erste Hälfte des Buches richtig stark und ich war total drin in dieser schrägen Atmosphäre. Ab der Mitte schlägt die Story dann aber eine etwas absurdere Richtung ein und hat mich ein Stück weit verloren.
Dazu kommen viele Nebenstränge, die bestimmt ihre Berechtigung haben, aber eher von der Hauptstory abgelenkt haben. Ich hätte mir außerdem einen stärkeren Fokus auf die Töchter und weniger auf die Eltern gewünscht.
Unterm Strich ein durchaus unterhaltsames und schräges Buch – definitiv nicht für jeden etwas, aber ich kann mir gut vorstellen, dass viele es lieben werden.
Insgesamt war das ein ziemlich komisches Leseerlebnis für mich. Ich habe mich zwar die ganze Zeit gut unterhalten gefühlt, musste immer mal wieder lachen und wollte wissen, wo die Story hinführt, hatte aber gleichzeitig auch immer wieder das Gefühl, das Buch bald beenden zu wollen. Ist ganz schwer zu erklären.
Der Schreibstil ist sehr direkt und schnörkellos, was gut zu dem schwarzen, teilweise makabren Humor passt – der war tatsächlich genau mein Fall.
Die Charaktere mochte ich größtenteils total gerne, allen voran Harper. Alle waren auf ihre schräge Art interessant und einzigartig.
Das Erzähltempo hat sich ein wenig unausgeglichen angefühlt. Vor allem das Ende wurde für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt, passte nicht mehr so richtig zum restlichen Ton und wirkte auch recht albern.
Allgemein fand ich die erste Hälfte des Buches richtig stark und ich war total drin in dieser schrägen Atmosphäre. Ab der Mitte schlägt die Story dann aber eine etwas absurdere Richtung ein und hat mich ein Stück weit verloren.
Dazu kommen viele Nebenstränge, die bestimmt ihre Berechtigung haben, aber eher von der Hauptstory abgelenkt haben. Ich hätte mir außerdem einen stärkeren Fokus auf die Töchter und weniger auf die Eltern gewünscht.
Unterm Strich ein durchaus unterhaltsames und schräges Buch – definitiv nicht für jeden etwas, aber ich kann mir gut vorstellen, dass viele es lieben werden.