Ich finds witzig

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liesdochmaleinbuch Avatar

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Ich liebe dieses auffällige Cover, das sofort den Blick auf sich zieht und finde es für das Buch auch ausgesprochen gut gewählt. Diese Geschichte ist ein bisschen skurril, einfach weil die Figuren derart überspitzt dargestellt werden, dass es kaum authentisch, aber dafür eine absolute Freude ist, sie in ihrem Chaos zu verfolgen. Wie kann man sein Leben und seine Familie derartig vor die Wand fahren?! Und dann noch diese Hauch von Skandal, der die Familie und die Ereignisse umweht- grandios.

Die Handlung selbst ist gar nicht mal so das, was dieses Buch ausmacht, getragen wird sie von all dem, was in den Figuren vorgeht, was sie bewegt. Ich liebe die vielfältigem, fast schon ausschweifenden Beschreibungen, die die alltägliche Banalität ausstaffieren, die Nonsense-Gespräche, das sich in Kleinigkeiten verlieren. Es ist einfach flirrend, teilweise ausufernd und damit ein Knüller an Witz, Drama, Gedankenchaos und dem ganz normalen Wahnsinn.

Nicht nur die Familie Flynn, sondern eigentlich der ganze Ort, die Kirchengemeinde und die Nachbarn, Kollegen und Freunde der Familie sind absolut charmant verzerrt. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und fand die Sprecherin absolut perfekt gewählt. Ich mochte ihre Erzählstimme richtig gern und sie schafft es perfekt, den Flair der Geschichte, die Egozentrik und Verzweiflung einzufangen. Habe ihr wirklich gerne zugehört.