Interessant
Auf "Verlorene Schäfchen" war ich unglaublich gespannt. Ich habe das Buch während meines England-Urlaubs entdeckt und mich riesig gefreut, als es endlich auf Deutsch erschienen ist. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen – und leider konnten sie nur teilweise erfüllt werden.
Im Mittelpunkt steht eine Familie, die nach außen wie die perfekte Vorstadtfamilie wirkt, hinter verschlossenen Türen jedoch längst auseinanderbricht. Die Eltern stecken in einer tiefen Ehekrise, jede der drei Töchter versucht auf ihre eigene Weise, mit dem familiären Chaos umzugehen, und nach und nach verknüpfen sich ihre ganz unterschiedlichen Geschichten auf unerwartete Weise.
Die Figuren sind originell und teilweise herrlich skurril. Besonders die Dynamik innerhalb der Familie und die satirischen Seitenhiebe auf moderne Gesellschaft, Religion, Social Media und Verschwörungstheorien haben mir gut gefallen. Der trockene Humor und der ungewöhnliche Schreibstil verleihen dem Roman außerdem einen ganz eigenen Charme.
Trotzdem hat sich die Handlung für mich zwischendurch etwas gezogen. Gerade im Mittelteil fehlte mir häufig die Spannung, sodass ich nicht immer das Bedürfnis hatte, sofort weiterlesen zu müssen. Einige Handlungsstränge konnten mich deutlich mehr fesseln als andere.
Insgesamt ist *Verlorene Schäfchen* ein kluger, eigenwilliger Familienroman mit interessanten Charakteren und gelungenem Gesellschaftskommentar. Auch wenn meine Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden und ich mir etwas mehr Spannung gewünscht hätte, habe ich das Buch gerne gelesen und würde es allen empfehlen, die ungewöhnliche Familiengeschichten mit einer guten Portion schwarzem Humor mögen.
Im Mittelpunkt steht eine Familie, die nach außen wie die perfekte Vorstadtfamilie wirkt, hinter verschlossenen Türen jedoch längst auseinanderbricht. Die Eltern stecken in einer tiefen Ehekrise, jede der drei Töchter versucht auf ihre eigene Weise, mit dem familiären Chaos umzugehen, und nach und nach verknüpfen sich ihre ganz unterschiedlichen Geschichten auf unerwartete Weise.
Die Figuren sind originell und teilweise herrlich skurril. Besonders die Dynamik innerhalb der Familie und die satirischen Seitenhiebe auf moderne Gesellschaft, Religion, Social Media und Verschwörungstheorien haben mir gut gefallen. Der trockene Humor und der ungewöhnliche Schreibstil verleihen dem Roman außerdem einen ganz eigenen Charme.
Trotzdem hat sich die Handlung für mich zwischendurch etwas gezogen. Gerade im Mittelteil fehlte mir häufig die Spannung, sodass ich nicht immer das Bedürfnis hatte, sofort weiterlesen zu müssen. Einige Handlungsstränge konnten mich deutlich mehr fesseln als andere.
Insgesamt ist *Verlorene Schäfchen* ein kluger, eigenwilliger Familienroman mit interessanten Charakteren und gelungenem Gesellschaftskommentar. Auch wenn meine Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden und ich mir etwas mehr Spannung gewünscht hätte, habe ich das Buch gerne gelesen und würde es allen empfehlen, die ungewöhnliche Familiengeschichten mit einer guten Portion schwarzem Humor mögen.