Ironischer Familienroman

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Familie Flynn ist sicherlich keine normale Familie, denn ihre Mutter Catherine möchte eine offene Ehe, ihr Vater Bud schläft im Auto in der Garage und die drei Töchter Abigail, Louise und Harper bauen nur Mist. Mit dieser Ausgangslage beginnt der Roman und bereits zu Anfang wird der Leserschaft klar, dass die Verhältnisse hier reichlich übertrieben sind.
So begleitet man diese ungewöhnliche Familie durch ihre Höhen und Tiefen und immer wieder muss man laut lachen, über ihre Naivität, aber auch ihren Umgang miteinander. Dieser ist zwar stets liebevoll, aber manchmal so vernachlässigend, dass es wieder lustig ist. So wird die älteste Tochter Abigail Opfer einer blutsaugende Sekte, Louise chattet mit einem radikalen Islamisten und Harper ist so klug, dass sie alle in den Wahnsinn treibt. Manchmal verliert man kurz den Faden wegen der vielen Handlungsstränge, aber das Ende versöhnt einen mit dem Roman, denn es ist herzerwärmend.